Samstag, 31. Dezember 2016

Mein Best of DIY 2016


So, nach meinem "normalen" Rückblick, folgt nun auch noch meine DIY-Rückschau. Dieses Jahr habe ich besonders viel genäht, aber irgendwie am allerwenigsten für mich selbst. Das sollte ich für 2017 unbedingt ändern. Außerdem möchte ich mir (ok, will ich bestimmt schon 5 Jahre) endlich meinen eigenen  selbstgenähten Huddelbätz machen. Für meinen Sohn habe ich schon zwei genäht, für mich selbst allerdings noch keinen (sondern ihn mir diesen vor ca. 15 Jahren nähen lassen, d.h. es wäre unbedingt Zeit für einen Neuen). Dass ich das bisher noch nicht gemacht habe, liegt vielleicht auch einfach nur daran, dass man ca. 2.000 - 3.000 Fleckle  dafür braucht und diese allesamt zuvor mit der Zick-Zack-Schere schneiden muss. Bei den im letzten Jahr für meinen Sohn hatte ich danach erstmal blutige Finger vom Schneiden (und das hat ewig gedauert, bis es wieder geheilt war)

Meine Wickelschals waren in diesem Jahr übrigens besonders beliebt. Nachdem ich mir zunächst einfach nur einen für mich selbst genäht habe, ihn diesen hier gezeigt habe und ich eine unglaublich hohe Resonanz darauf bekommen habe, dachte ich mir, ich könne diese auch verkaufen. Auf dem Weihnachtsmarkt waren sie direkt ausverkauft, dass ich nachts sogar extra  nochmal ne Nähnachtschicht eingelegt habe. Auch in meinem Dawanda-Shop waren sie ganz schnell vergriffen, so dass nur noch ein paar vereinzelte übrig sind. Sobald ich dazu komme, werde ich wohl nochmal welche machen müssen. Aber kein Wunder, sie sind auch wirklich toll und vor allem so schön warm und kuschelig. 

So, jetzt verabschiede ich mich aber wirklich in die Silvester-Sause, 

***
Pamy

Das war mein 2016....


Zwischen den Jahren - Rückschau halten, so machen das ja ganz Viele und ich wie immer auch. Wie war das Jahr - was hat es gebracht? Ganz generell wars ja nicht so dolle, man spricht sogar von einem echten Krisenjahr. Da hatte es das Jahr aber auch wirklich nicht so leicht. Angefangen hat es schon direkt mit den Horrorszenarien aus der Silvesternacht in Köln. Hinzu kamen Themen wie die Flüchtlingskrise, das Unwetter Ende Mai/Anfang Juni im Süden der BRD, Terroranschläge in Istanbul, Nizza, Brüssel, vielen weiteren Plätzen dieser Welt und mittlerweile eben auch hier bei uns in Deutschland.

David Bowie, Hans-Dietrich Genscher, Götz George und jetzt auch noch George Michael.... das sind nur vier der großen Persönlichkeiten, die 2016 gestorben sind. Es war kaum zu glauben wie viele Berühmtheiten in diesem Jahr ihr Leben lassen mussten. Als dann noch Roger Cicero gestorben ist, hab ich die Welt gar nicht mehr verstanden. 

Politisch gesehen wars wohl auch nicht so der Brüller. Vorrücken der AfD, Rechtspopulisms, Brexit, Trump wird neuer US-Präsident, Erdogan nutzt den Putschversuch für seine Zwecke und entlässt Richter, Staatsanwälte und Bürgermeister, Tausende wurden auch verhaftet. Ruhige Zeiten sehen dann doch anders aus.

Dennoch war es auch ein gutes Jahr. So war die Arbeitslosenquote niedrig wie lange nicht mehr und auch die Löhne sind gestiegen. Immerhin.

Aber es ist ja nicht nur das Jahr der anderen, das Jahr der Welt, der Politik und der Gesellschaft., sondern auch mein ganz persönliches. Was war bei mir gut? Was vielleicht weniger? Was wird das nächste Jahr wohl für meine Familie und mich bringen? 

Auf jeden Fall war es wieder ein sehr ereignisreiches Jahr. Ich habe viel erlebt, Vieles war aber auch oft sehr stressig. Zu stressig. Gerade in der zweiten Jahreshälfte lief Einiges gerade so durch und ich hätte mir manchmal gewünscht, einfach mehr Zeit nur für mich und die Dinge, die ich gerne mache, zu haben. Wobei mir dann sicher auch was gefehlt hätte und mir irgendwann langweilig geworden wäre. Von demher ist auch  alles gut so, wie es ist.

Gleich Anfang Februar haben wir in diesem Jahr schon die Faschenacht gefeiert, zudem noch den 7. Geburtstag meines Sohnes und Anfang Mai waren wir dann in der Türkei in Urlaub. Ich mag das Land sehr, aber dennoch haben wir beschlossen, dass es vorerst der letzte Urlaub dorthin gewesen ist. Es ist nichtmal die Angst vor einem Anschlag, aber moralisch gesehen, möchten wir dieses Land einfach nicht mehr unterstützen, auch wenn man damit vielleicht die Falschen trifft. Dennoch kann ich in keinem Land Urlaub machen, in dem das Demokratieverständnis immer weiter den Bach hinuntergeht. Das Urlaubsziel für 2017 ist allerdings noch offen, aber auf jeden Fall wollen wir ins Warme. Italien, Spanien oder Frankreich sind ja auch ganz gute Optionen.... mal sehen :)

Ende Mai dann das Unwetter, von dem auch mein Heimatdorf ganz stark betroffen war. Das Haus meiner Schwester, meiner Tante und meines Onkels, aber auch mein ehemaliges Elternhaus hat es böse erwischt. Auch wenn meine Eltern selbst dort nicht mehr wohnen, ist es schon ein komisches Gefühl, diese Trümmer zu sehen, immerhin habe ich dort die ersten 21 Jahre meines Lebens verbracht. Gerade diese Woche habe ich in der Zeitung einen Bericht über genau jenes Haus gelesen, welches noch mit den 60.000€ Schaden zu kämpfen hat und nun auch noch einen Teil der Sanierung der Straße zahlen soll.

Im Juni haben wir mal wieder einen Abstecher in meine Lieblingsstadt nach München gemacht (einmal im Jahr ist das nämlich Pficht für mich) - ich hab mich mit "der lieben" Karin dort getroffen und wir haben es uns dort 3 Tage lang gut gehen lassen. Anfang Juli waren wir dann auch im Schwarzwald im sogenannten "Feuerwehrhotel". Mein Mann hatte dort ein Seminar, aber auch Geburtstag und da haben Herr Sohnemann und ich ihn ihn einfach begleitet. Gute Entscheidung wie sich herausgestellt hat, denn ich liebe dieses Hotel und die Gegend sowieso. Am Monatsende war dann unser Zeltlager. Auch nach 17 Jahren fahr ich noch immer auf den Platz, bin aufgeregt wie beim ersten Mal Zelten und freu mich wie Bolle auf 3 Tage Lagerfeeling mit 350 Leuten, Lagerfeuer & Co. Vielleicht war ich aber in diesem Jahr auch besonders aufgeregt, denn es hieß zum ersten Mal für mich, Gesamtverantwortung für diese Veranstaltung zu übernehmen. Was diese heißt, wird einem aber erst dann wirklich bewusst, wenn sämtliche Kinder im Wald zur Nachtwanderung unterwegs sind und ein Gewitter aufzieht. Was machen? Hoffen, dass es nun doch vorüberzieht oder Abbrechen und Kinder einsammeln? War schon cool, wie schnell sich der "Einsammeltrupp" formiert hat und mit sämtlichen Feuerwehrautos alle eingelesen wurden. Nix passiert - alles gut gegangen, aber Sicherheit geht immer vor!

Und weil ich von genau jenem Lagerfeeling anscheinend nicht genug bekommen kann, ging es genau eine Woche später schon wieder weiter ins nächste Sommerferienlager. Da allerdings nicht zum Zelten, sondern in ein großes Haus mit Selbstversorgung. 80 Leute waren es dieses Mal und mein Mann und ich stellten mit zwei weiteren Mädels das Küchenteam. Leider war das Wetter nicht so der Bringer und Vieles musste dann im Haus stattfinden, was draußen schon entspannter gewesen wäre. Dafür waren wir in Österreich in Saalbach/Hinterglemm und alleine die Gegend war schon Mega. Der Dauerregen war das zwar wie gesagt nicht, aber man ist ja Improvisationskünstler. Und für einmal Freibad und einmal rauf auf den Berg zur Bergtour hats zumindest mal gereicht. Immerhin. Zudem ist nach dem Sommerlager vor dem Sommerlager und nächstes Jahr wirds sicher wieder besser werden. Entscheidung schon gefällt: wir kommen wieder mit.

Nachdem wir wieder zu Hause waren, wurde dann auch zum Glück das Wetter gut. Endlich war der Sommer angekommen und die Freibadsaison somit eröffnet. Immerhin waren ja (zumindest für den Sohnemann) noch 4 Wochen Sommerferien. Eine Zeit, die wir sehr genießen. Mittlerweile sind wir eine richtig schöne Clique, irgendwer ist immer da und man hat immer die richtige Unterhaltung. Egal ob als Kind oder Erwachsener. Bis in den September war es herrlich warm und wir waren fast täglich baden. Tja und dann waren wir gleich nochmals zelten. Diesmal aber nicht aus ehrenamtlicher Verpflichtung heraus, sondern ganz privat und mit Freunden an einer ganz urigen Jagdhütte.So gingen die Männer tagsüber zum Angeln und abends gab es dann selbstgefangene Forellen vom Grill. Und das leckerste Reh ever. Das haben sie aber nicht erlegt, sondern einer der Herren ist Jäger und hat es bereits schon vorher irgendwann mal geschossen. Sehr fein und auch so sehr toll. Waren wir im letzten Jahr noch drei Familien und nur eine Nacht dort, so waren wir es in diesem Jahr schon vier Familien mit gleich zwei Übernachtungen. Zwei weitere Familien haben sich bereits fürs nächste Jahr angemeldet und jetzt im Januar haben wir ne Hütte angemietet, in der wir wieder übernachten wollen, weil das im Sommer sooo schön war. Für die Kinder ist das natürlich auch der absolute Hit.

Im November ging es dann wieder an die Nordsee. Ich verstehe ja gar nicht, warum um diese Jahreszeit so wenig da oben los ist und warum das nicht jeder macht, weil das so extrem entschleunigend und schön ist. aber würde es jeder machen, wäre es ja auch wieder anstrengend. Dann wärs ganz schnell auch wieder vorbei mit der herrlichen Ruhe. Wenn man tagsüber den ganzen Tag draußen ist, am Meer spaziert, auf dem Spielplatz ist (das Watt lassen wir mal weg, da gehen meine zwei Männer nämlich nicht rein), die Gegend erkundet und kommt dann zurück und macht sich den Kaminofen an, kann ne Runde stricken, genießt ein Glas Wein..... Ein Traum sag ich Euch. Nur leider ist so ne Woche schon gleich wieder vorbei. Und danach wars auch ganz schnell wieder vorbei mit der Ruhe.

Denn die Teilnahme an zwei Weihnachtsmärkten stand an und ich musste noch ganz schön viel machen. Da rattert die Nähmaschine gefühlt rund um die Uhr. Naja, würde sie. Ab und zu muss man ja auch mal noch zur Arbeit oder sonstige Verpflichtungen erfüllen. Das war am Schluss dann echt grenzwertig. Dafür wurde ich auf den Märkten entschädigt, das war echt grandios und hat mega Spaß gemacht. Ich hatte aber auch ganz liebe Menschen, die mir geholfen und mich in meinem Hüttchen unterstützt haben ♥

Danach hieß es wieder alles verräumen, selbst Weihnachtsgeschenke besorgen, Plätzchen backen. Besinnlichkeit auf Knopfdruck. Ist mir leider nicht gelungen, aber auch nicht schlimm, denn ich habe jetzt 2 Wochen Urlaub und die Ruhe und Besinnlichkeit wird eben genau jetzt nachgeholt. Wie man sieht ja auch, in dem ich mir Gedanken rund um Vergangenes und Zukünftiges mache.

So wünsche ich Euch allen einen ultimativen Rutsch und ein glückliches weltbestes neues Jahr. Wir selbst werden bei Freunden feiern. Ganz klassisch mit Raclette, so wie ich es liebe.

Kommt gut rein - und fangt's gut an

***
Pamy



Dienstag, 27. Dezember 2016

Meine Dezember-Reste


Der Monat neigt sich schon wieder dem Ende zu und es wird somit Zeit für meine Dezember-Reste. Wie immer mit meinen mir eigens auferlegten Regeln: Bilder, die ich im laufenden Monat gemacht, aber noch nicht verbloggt habe, obwohl ich sie durchaus als zeigenswert erachte. 

Dass ich Nebel-Fotos liebe, wisst Ihr ja mittlerweile. Landschaften eh auch. Und der Dezember in diesem Jahr ist ja quasi die lebende Nebelschwade schlechthin. Ich könnte jedes Mal vor Freude ausflippen, wenn ich mit dem Auto unterwegs bin und diese nebelverhangenen Traumlandschaften sehe. 

Nur hab ich entweder meistens keine Zeit, um kurz für ein Foto anzuhalten, oder es geht halt nicht so mitten auf der Bundesstraße oder mein zumeist bei mir mitfahrendes Familienmitglied protestiert bereits lautstark von hinten, wenn ich nur annähernd im Begriff bin, den Blinker zu setzen "Nein Mami, wir machen jetzt KEINE Bilder".... Hm :(

Ein paar Fotos hab ich dennoch gemacht (auch wenn es noch 100.000 mehr sein könnten) und diese finden sich natürlich auch in meiner Collage wieder. Und natürlich die Weihnachtsbeleuchtung - von überall - hier und da. 

Zudem zeig ich Euch noch meine komplette Reste-Collagen aus 2016. Leider nicht ganz vollständig, da ich mit dieser Aktion ja erst im Juni begonnen habe. Dennoch find ichs schön, so rückwärts betrachtet, den Jahreszeitenverlauf sehen zu können.





















Und während ich diese Collagen wieder so hervorkrame, freue ich mich -trotz aller Nebelliebe- schon wieder auf die wärmeren Zeiten. Denn gerade das Juni-Bild sieht schon irgendwie ganz verlockend aus, wenn es überall wieder grünt und blüht ♥

Meine eigentlichen Jahresrückblicke "Mein 2016" und "Mein DIY-2016" kommen in den nächsten Tagen dann sicher auch noch. Ich hab ja jetzt noch knapp zwei Wochen Urlaub und somit gaaaaanz viel Zeit, meinen alten Bilder zu sichten und mir dabei zu überlegen, was das Jahr alles für mich gebracht hat.



Samstag, 24. Dezember 2016

★ Frohe Weihnachten ★


Ich wünsche Euch allen ein wunderschönes und bessinnliches Weihnachtsfest im Kreise Eurer Lieben. Ein grandioses Fest mit ganz viel Lichterglanz, strahlenden Kinderaugen, tollem Essen, viel Familienzeit und guten Gesprächen. 

Fahrt runter, atmet durch, schaltet ab und schöpft neue Kraft für all die Aufgaben, die ein neues Jahr so mit sich bringt und die es zu bewerkstelligen gibt. 

Macht's Euch fein!
***
Pamy




Freitag, 23. Dezember 2016

Auf den letzten Drücker: Bruchschokolade zum Selbermachen ♥

Zu meinen Minigeschenken, die ich jedes Jahr zu Weihnachten an meine Tanten, Nachbarn und Freunde verteile, gibt es zu den schon bereits gezeigten Weihnachtsanhängern auch noch ein bisschen was Süßes. Weil ich jetzt doch ganz gut im Zeitplan liege, mach ich das jetzt noch auf die Schnelle selbst. Und zwar Bruchschokolade. Geht furchtbar einfach, furchtbar schnell, ist furchtbar lecker und macht dabei auch noch ordentlich was her.

Einfach Vollmilchschokolade (nicht unbedingt die Günstigste) bei niedriger Temperatur im Wasserbad schmelzen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech oder Auflaufform geben, nach Lust und Laune mit allem was das Herz begehrt belegen und dekorieren, trocknen lassen, Stücke abbrechen, hübsch verpacken..... fertig.

Irgendwo habe ich übrigens gelesen, dass eine ganz besonders leckere Variante sei, Kürbiskerne kurz in Sojasoße zu tauchen, abtropfen zu lassen und dann in karamellisiertem braunen Zucker kurz anzurösten. Ich kann Euch sagen: das ist nicht nur besonders lecker, sondern sogar verdammt lecker.


Essen, freuen, genießen ♥

Macht's Euch fein
***
Pamy


























Dienstag, 20. Dezember 2016

Besinnlichkeit vs. Krieg und Terror


Es gibt keine größere Kraft als die Liebe.
Sie überwindet den Hass
wie das Licht die Finsternis.
(Martin Luther King)
 


Gerade letzte Woche habe ich noch was zum Thema Besinnlichkeit in der Weihnachtszeit geschrieben. Da ging es um Stress, um Einsamkeit und all die Phänomene drum herum, die es einem schwer machen, wahre Besinnlichkeit aufkommen zu lassen. Das bezog sich allerdings nur auf die ganz persönlichen Belange. Auf meine Belange. Auf die der anderen. Jedem ganz privat eben.

Und jetzt? Nur einen Tag nach #Berlin? Hm....

Kann man da auch noch ganz allgemein besinnlich werden? Darf man das eigentlich überhaupt noch? Das Fest der Liebe feiern? Ich tue mir da gerade ziemlich schwer. Obwohl ich immer noch die Haltung habe #Jetzterstrecht. Nein, wir lassen uns nicht unterkriegen. Nicht vom Terror. Aber auch nicht vor den Rechten, bei denen ich einmal mehr den Eindruck habe, dass sie genau auf solch eine Tat gewartet haben, nur um jetzt allzu laut aufschreien zu können "Seht Ihr, wir haben es Euch doch gleich gesagt". Frau Merkel ist Schuld. Es seien sogar Frau Merkels Tote, heißt es da wie man so hört oder liest. Aber es geht natürlich noch weiter, denn die Linken sind natürlich auch schuld. Die Lügenpresse sowieso. Man hat es ja schon lange kommen sehen, aber Ihr alle ward wie immer blind. Keiner hat was getan, um "uns" zu schützen. Aber mal ehrlich: welchen Schutz soll es denn geben? Wie definiert sich "uns"? Sind das nur wir Deutschen? Wir Europäer? Haben nur wir das Privileg auf Schutz? Kann man sich vor so etwas denn überhaupt schützen? Wenn ja, wie? Oder dann natürlich gleich weiter: die Flüchtlinge sind schuld. Aha. Dann habe ich das aber wohl falsch verstanden, denn ich war immer in der Annahme, dass diese genau auch aus dem gleichen Grund geflüchtet sind, vor dem wir jetzt auch so Angst haben? Eben genau vor dem gleichen Krieg und Terror?

Dennoch will ich hier nicht nur über Rechts schimpfen, denn das bringt uns letztendlich ja auch nicht weiter. Vielmehr scheint es mir, als spalte sich unser Land immer mehr. Der Schwarze Peter wird von einem zum anderen geschoben, der eine instrumentalisiert den anderen. Da werden angebliche Fakten nur so hin und her gehauen. Völlig egal, wie seriös eine Quelle ist oder auch nicht. Ich sag nur: "postfaktisch". Nicht umsonst das Wort des Jahres 2016. Rechts oder Links - auf welcher Seite steht man eigentlich? Dazwischen scheint es irgendwie ja auch überhaupt nichts mehr zu geben. Doch macht uns das stärker? Bringt uns das weiter? Ich persönlich glaube ja nicht, dass diese gegenseitigen Schuldzuweisungen irgendjemanden irgendetwas nutzen.

Trotzdem empfinde ich es als genauso falsch, alles zu bagatellisieren. Alles unter den Tisch zu kehren und irgendwie von Einzelfällen zu sprechen. Der Terror ist da. Mitten unter uns. Und nicht erst seit gestern. Seit Berlin. Es war die ganze Zeit schon da, nur jetzt ist es eben offiziell. Offiziell quasi in Deutschland angekommen. Das Ziel wurde völlig willkürlich ausgewählt. Treffen wollte man uns alle. Mitten rein ins Herz, gegen unsre ganze Art zu Leben, gegen unsere Ideale, unsere Freiheit, gegen unsere ganze westliche Kultur. Und es kann jederzeit wieder passieren. Hier und überall. Mit dieser Angst werden wir wohl künftig leben müssen, denn wenn einer durchdrehen will, dann tut er das. Da gibt es keinen Schutz. Zumindest meiner Meinung  nach.

Und dieser Terror geht weder von rechts noch von links aus, sondern von irgendwelchen Idioten, die sich irgendwann mal radikalisiert haben. D.h. wir sollten aufhören, uns ständig nur gegenseitig zu bekämpfen und zu beschimpfen, denn am Ende schwächt uns das mehr, als dass es jemanden nutzt. Unser Ziel sollte es viel mehr sein, gemeinsam gegen den Terror vorzugehen. Allerdings gegen den Islamismus und nicht gegen den Islam (es soll ja Leute geben, die den Unterschied immer noch nicht kennen).

Aber auch der Islam sollte irgendwann mal erkennen bzw. sich damit auseinander setzten, dass sich diese Gruppierung innerhalb der eigenen Reihe radikalisiert und dass sie selbst dafür zwar keine Verantwortung tragen, aber nur beiseite schieben, wird das Probleme ebenso wenig lösen, wie diese verhindern. Da müsste meiner Meinung nach viel mehr Eigeninitiative kommen bzw. gezeigt werden. Mir scheint vielmehr, dass man es gerne mit "das geht uns nichts an, die gehören nicht zu uns" abtut. Doch das ist falsch. Und mehr als gefährlich. Dinge nur von sich zu weisen, so als gehe es einen gar nix an, ist mehr eine Duldung, als ein aktives Wehren. Da müssen gemeinsame Dialoge geführt werden und auch hier bringen gegenseitige Schuldzuweisungen nichts.

Nur wer soll diese führen? Weltpolitisch  gesehen wird's ja auch nicht besser. Oder sieht irgendjemand die Hoffnung, dass so Leute wie Trump, Erdogan oder Putin uns den großen Frieden bringen werden? Wohl kaum. Und Europa? Mehr Spaltung als ein weiteres Zusammenwachsen.

Das alles macht mir Angst. Ziemlich große Angst sogar. Angst vor der Zukunft. Angst vor dem, was da alles noch auf uns zukommt. Das Jahr neigt sich allmählich dem Ende zu - das neue steht schon in den Startlöchern. Bisher noch ganz neu und unverbraucht und keiner weiß, was es uns bringen wird.

Doch jetzt wollen wir erstmal Weihnachten feiern. Und dann sind wir auch schon wieder bei der Besinnlichkeit. Die hat es im Moment aber auch wirklich schwer. Denn wo soll die auf einmal herkommen, wenn man weiß, was da draußen in der Welt so alles los ist? Die Hinterbliebenen der Opfer in Berlin, in Ankara, in Istanbul, in Aleppo und weiß der Geier noch wo überall in der Welt. Soll man da so tun, als sei nix gewesen? Einfach so tun, als sei alles Friede, Freude, Eierkuchen? Einfach so #Jetzterstrecht? Puh Leute, das ist irgendwie ganz schön viel verlangt.

Dennoch will ich es versuchen. Dennoch will mich nicht unterkriegen lassen. Dennoch werde ich mit meiner Familie ein Kerzlein anzünden und es in die Welt hinausschicken. Für ein bisschen mehr Frieden, für ein bisschen mehr Liebe und vor allem für die Opfer, die ihr Leben für diesen Wahnsinn lassen mussten. Diese stehen schließlich stellvertretend für uns alle. An sie will ich diesen Tagen ganz besonders denken. Und an deren Angehörige, die nun irgendwie versuchen müssen, den Verlust zu stemmen. Zu verarbeiten. Zu verstehen. Letzteres wird man wohl nie. Wie auch?

Vielleicht haben wir derzeit wirklich kein Friede, Freude, Eierkuchen, aber vielleicht können wir einfach versuchen, ein bisschen mehr zusammen zu stehen als sonst. Das ist schließlich auch ganz viel wert und vielleicht auch die einzige Chance, die wir haben.

Lasst es Euch gut gehen!
***
Pamy

{Creadienstag} Last-Minute DIY für Weihnachten





Ihr braucht noch auf die Schnelle was Selbstgebasteltes? Für den eigenen Christbaum, als Geschenkanhänger oder einfach so zum Mitbringen???? Dann habe ich hier noch eine tolle Upcycling-Idee für Euch, wie ihr vor allem diese aktuell so in großen Mengen ins Haus flatternden Werbeprospekte irgendwie verarbeiten könnt. Was man sonst dazu noch braucht, habt Ihr sicher im Haus und -außer der Trocknungszeit- gehen diese tolle Anhänger auch wirklich ganz schnell.



























Man benötigt:
-Werbeprospekte
-Tapetenkleister
-Pinsel
-Ausstechförmchen nach Wunsch
 
Und so geht's:
Den Tapetenkleister mit Wasser anrühren, Prospektseiten ausreisen, nochmals halbieren (der Länge nach) und eine Seite davon komplett mit dem Pinsel einkleistern. Der Länge nach einen 1cm breiten Streifen falten, dann immer weiter auffalten, bis das ganze Papier zu einem 1cm dicken Streifen gefaltet wurde. Glattstreichen.


























Jetzt wird der Streifen rundherum in das Ausstechförmchen gelegt und leicht angedrückt. Im Kreis arbeiten und immer wieder neue Streifen anlegen, bis das Förmchen ausgefüllt ist. Um die Ecken besser arbeiten zu können, verwende ich zudem immer noch ein Holzstäbchen.

Man arbeitet von außen nach innen. Wer möchte kann sich der Form treu bleiben oder in der Mitte einen aufgewickelten Kreis einarbeiten. Das gefällt mir persönlich am Besten und geht auch ganz schnell. Ich wickle dazu immer 1-2 der Papierstreifen zuvor über ein Holzstäbchen und füge es dann in die Form ein.
Danach vorsichtig aus dem "Ausstecherle" lösen und gut trocknen lassen. Eventuell mit Nadel und Faden eine Aufhängung anbringen.


























Sind sie nicht toll????? Also ich bin ganz verliebt. Auch die verschiedenen Farbkombinationen oder -möglichkeiten mag ich sehr. Vor allem ist die Arbeit an sich auch unglaublich entspannend. Kann man ja gerade jetzt im Vorweihnachtsstress ganz gut gebrauchen und vielleicht habe ich auch genau deshalb so viele davon gemacht. *grins*
Diese Bastelei ist im Übrigen auch ganz Prima für Kinder geeignet und vor allem dann, wenn diese noch ein kleines Präsent für Oma und Opa, Tante und Onkel oder für wen auch immer brauchen.




























Ich bin dann mal weg - noch ein paar Sterne machen..... Zur Tiefentspannung, aber auch weil ich sie soooooo schön finde :)

verlinkt: Creadienstag

***
Pamy 

Donnerstag, 15. Dezember 2016

Da isse wieder......oder auch: die Sache mit der Besinnlichkeit



So Leute, Auszeit beendet. Ich bin wieder da. Wird ja auch irgendwie mal Zeit, aber die Weihnachtsmärkte waren nun doch anstrengender bzw. zeitraubender, als ich das gedacht hät 

Dennoch wars grandios. Bin immer noch ganz beseelt wie gut meine Sachen und meine Anwesenheit auf dem hiesigen Weihnachtsmarkt mit eigener Hütte angenommen wurden. Das war schon toll. Vor allem auch dann, wenn sogar wildfremde Leute (Freunde und Bekannte würden ja am Ende eher schmeicheln wollen) einem sagen, dass man den Weihnachtsmarkt wirklich bereichern würde. Und da finde ich, ist es auch völlig egal, ob die Leute dann am Ende was kaufen oder nicht. Für mich wars einfach nur schön, dass ich so ein tolles Feedback bekommen habe und alleine dafür hat sich all die Mühe und der Schweiß im Vorfeld dann wirklich gelohnt. Was nicht heißt, dass ich mich nicht auch darüber gefreut habe, dass ich am Ende so ziemlich ausverkauft war. Natürlich wie Bolle sogar.

Dennoch war es auch ganz schön anstrengend. Der zweite Markt ging über drei Tage - zwei davon war ich jeweils 12 Stunden im/bzw. am Stand- da ging einem die Kälte irgendwann dann doch schon ganz schön auf die Knochen. Ich ziehe deshalb einmal mehr den Hut vor den Menschen, die das ständig machen, wie zb. irgendwelche Wochemarktbeschicker (geniales Wort, oder?). Bei Wind und Wetter immer draußen zu sein, ist für den Körper wirklich eine wahre Herausforderung, vor allen Dingen wenn man fast nur steht und sich nicht unbedingt körperlich betätigt.


Es folgten danach auch noch einige Anschlussaufträge und das alles hat mich so gepusht und motiviert, dass ich in den letzten Tagen auch wieder meinen Dawanda-Shop wiederbelebt habe. 

Dafür musste eben nun der Blog ein bisschen hinten anstehen und die Weihnachtsvorbereitungen auch. Dennoch habe ich den letzten Tagen schon fleißig Plätzchen gebacken, mich um die ersten Geschenke gekümmert (da bin ich ehrlich gesagt sonst ja auch nicht früher) und liege somit gut im Zeitplan. 

Nur Bilder habe ich nicht wirklich welche gemacht. Das ärgert mich im Nachhinein zwar ganz schön, aber ist nun auch nicht mehr zu ändern. 



























Und während ich nun mittlerweile selbst mit Weihnachten beschäftigt bin, dabei auch schon die ersten Abstriche gemacht habe (wie zB, dass es dieses Jahr keine selbstgebastelten, dafür aber ganz hübsche selbstgekaufte Weihnachtskarten gibt), ist nun meine Sohnemann erkrankt. Ich befürchte, er wird wohl die ganze Woche zu Hause bleiben müssen, aber dafür hilft es uns, einen Gang zurückzuschalten, Ruhe einkehren zu lassen und die Zeit gemeinsam zusammen zu verbringen, die in den letzten Wochen ein bisschen zu kurz gekommen ist. 

Dennoch hoffe ich, dass er bald wieder auf dem Damm ist. Nächste Woche muss dann nämlich auch noch mein Mann ins Krankenhaus und sich einem Eingriff unterziehen und wenn alles gut läuft, darf er einen Tag vor Weihnachten wieder heim. Wird schon werden und außerdem ist die Gesundheit sowieso das Allerwichtigste. Da darf dann auch mal Weihnachten hinten anstehen. 

Letztendlich wird hier meiner Meinung nach eh viel zuviel Aufhebens drum herum gemacht. Im Sommer füllen sich bereits die Regale, der Konsumrausch beginnt. Alle hetzen nur wild durch die Gegend, alles muss perfekt sein, hat man auch für jeden auch wirklich das richtige Geschenk? Liegt dieses dabei auch im preislichen Rahmen, ohne irgendwen zu bevorzugen oder noch schlimmer, ohne jemanden zu benachteiligen? Habt man dabei auch wirklich gar niemanden vergessen?



























Der Bericht eines Psychologieprofessors hat mich dabei diese Tage schon ein bisschen nachdenklich gestimmt. Der hat nämlich davon erzählt, dass besonders zur Weihnachtszeit sein Wartezimmer voller bei ihm sei, als sonst. Die einen kommen, weil sie nicht alleine sein wollen und die anderen dass sie viel lieber gerne alleine sein würden. Ganz schön paradox. Dass in dieser Zeit die Selbstmordrate höher ist als sonst, ist ja zudem längst bekannt. Und wie ich finde äußerst erschreckend. 

Und  das alles nur wegen drei Tagen im Jahr. 3 von 365, das ist nicht mal 1% und alleine auch nur deshalb, weils perfekt sein soll. Glücklich, voller Liebe und in absoluter Harmonie. Klingt eigentlich ja nicht danach, dass es ausgerechnet dann auf Knopfdruck funktioniert bzw. funktionieren kann. Und das nennt man dann Besinnlichkeit??? Hm... also ich weiß auch nicht recht.

Deshalb ist es auch bei mir so wie in jedem Jahr. Ich freue mich vielmehr auf die Zeit nach Weihnachten. Genau dann, wenn Weihnachten wieder vorüber ist. Wir noch zwei Wochen frei haben und in der Zeit keiner was von uns will. Alles kann, nix muss. Alles Neue kann ausprobiert und bespielt werden, langes Ausschlafen, Gemütlichkeit und alles was dazu gehört. Das ist für dann für mich die wahre besinnliche und harmonische Zeit.

Aber das alles nur irgendwie am Rande.....

So wünsche ich Euch einen tollen Tag, genießt die paar letzten in Ruhe vor dem großen Sturm.

***
Pamy

 

Sonntag, 27. November 2016

Meine November-Reste



Auch wenn ich im Moment wirklich extrem wenig Zeit habe, so will ich wenigstens meine November-Reste nicht verpassen. 

Wie immer mit meinen mir eigens auferlegten Regeln: Bilder, die ich Euch vom laufenden Monat noch nicht gezeigt habe, die ich aber durchaus als zeigenswert erachte. Für mich die größte Herausforderung dabei: Nicht mehr als eine Collage mit nicht mehr als vier Bildern. In mein Fotoarchiv kommen jeden Monate ein paar Hundert Fotos ganz neu dazu - sich dann auf gerade mal vier Stück zu reduzieren, fällt mir dabei wirklich nicht leicht. 

Zum einen gibts natürlich Eindrücke von unserem Nordseeurlaub Anfang des Monats, sowie den Knallersonnenaufgang, den es Anfang dieser Woche bei uns zu sehen gab. Das herbstliche Laub ist aus unserem Garten und damit verabschiede ich mich nun auch schon wieder vom November. Unfassbar wie die Zeit schon wieder rast. Aber auch kein Wunder, denn es war ein sehr anstrengender Monat, da ich mitten in den Vorbereitungen für meine Weihnachtsmärkte stecke (wobei ich den einen davon schon am Freitag ganz erfolgreich hinter mich gebracht habe) und die besinnliche Adventszeit deshalb wohl gerade ein bisschen an mir vorbei geht. Aber dafür genieße ich es dann vermutlich umso mehr, wenn das kommende Wochenende vorüber ist. 

Weihnachtlich wird es daher nicht schon heute bei mir, sondern erst im Dezember. Aber da gehört es für mich gefühlt sowieso viel mehr hin.


In diesem Sinne Euch allen einen schönen 1. Adventssonntag

***
Pamy

Samstag, 12. November 2016

Warum es hier gerade so ruhig ist und warum dies auch noch ein bisschen so bleiben wird



Nun hab ich gerade fünf Minuten zum Durchschnaufen und will mal ein kleines Lebenszeichen von mir verlauten lassen. Nicht, dass Ihr denkt, ich sei in der Versenkung verschwunden oder so. Oder vielleicht gar, dass ich da hin will. Keineswegs. Aber Leben 1.0 fordert mich gerade ungemein. Ihr kennt das ja. 

Doch jetzt hab ich mal diesen kleinen Moment, einfach mal einen zum Nichtstun. Ich habe gerade stundenlang und wie ne Wilde die Bude wieder auf Hochglanz poliert (was diese auch sowas von nötig hatte) und will dann wieder ne Runde für den anstehenden Weihnachtsmarkt nähen. Doch vorher mach ich ne klitzekleine Pause. Meine kleine Auszeit. Mit einer feinen Tasse Tee (mag ich im Moment fast genauso gerne wie nen Kaffee), einem Stückchen Kuchen (ohne geht bei mir einfach nicht) und einem Buch zum Blättern und Ideen holen. Und dann starte ich auch gleich wieder durch. 


Und wenn ich dann irgendwann wieder ein bisschen mehr Zeit habe, erzähle ich Euch noch wie es in unserem Urlaub war (wobei ich Euch schon jetzt sagen kann, dass ich er soooooo schön und toll war. Urlaub halt.), zeig ich Euch davon auch noch ein paar Bildchen, ebenso von dem, was ich alles in letzter Zeit genäht habe und und und. Aber jetzt ist erst mal Pause und dann tauch ich wieder ab in den Alltagswahnsinn. Mit viel Arbeit, Weihnachtsmarktsvorberei-tungen, krankem Ehemann (net ganz so lustig, aber nicht weil er einen Männerschnupfen hat, sondern ein bisschen was Doofes. Muss auch operiert werden und das blöderweise auch noch kurz vor Weihnachten, mit stätionärer Aufnahme in ner Spezialklinik 200km weg von hier. Aber macht Euch keine Sorgen, es ist zwar doof, aber nix Ernsthaftes oder so), sonstigen Verpflichtungen, Schulwahnsinn und der ein oder andere Sozialkontakt muss und will ja auch gepflegt sein. Man hat es einfach nicht leicht, dennoch gut und das ist ja die Hauptsache. 

Nur fürs Bloggen reichts im Moment nicht und ich hoffe, Ihr seht mir das nach. Deshalb verabschiede ich mich jetzt schon wieder, aber natürlich nicht, ohne nicht noch schnell bei Andrea's Samstagsplausch vorbeizuschauen. Soviel Zeit muss schließlich sein. 

Lasst es Euch allen gut gehen und genießt das Wochenende

***
Pamy


Donnerstag, 27. Oktober 2016

Meine Oktober-Reste



























Und hier kommt noch auf die Schnelle meine Oktober-Reste.
Die Regeln wie immer: Vier Bilder des Monats, die ich für zeigenswert halte, die es so aber bisher noch nicht in den Blog geschafft haben.
Wie man unschwer erkennen kann, wurde es mittlerweile Herbst. Kein Wunder, ist ja auch Oktober. Irgendwann muss ja. Und das Schöne: die Nebelschwaden kehren zurück. Ich liebe das soooo sehr, wenn morgens die Felder so völlig nebelverhangen sind, wenn ich zur Arbeit fahre. Das ist einfach so unglaublich mystisch. Wenn ich dann noch ein passendes Hörbuch höre (im letzten Jahr war das beispielsweise die Nebel von Avalon oder einmal hatte ich auch einen total tollen Krimi, der irgendwo im schottischen Moor spielte),dann ist das echt toll Man möge mich gerne dafür für verrückt halten, ich mags trotzdem.
  
So, ich bin dann aber echt weg - Urlaubsvorbereitungen treffen. Im November sind dann sicher auch Nordseebilder dabei.
Lasst es Euch gut gehen
***
Pamy

Mittwoch, 26. Oktober 2016

{Mittwochs mag ich} Noch dreimal schlafen




























Heute ist ein schöner Tag. Also eigentlich nicht nur heute, sondern schon die ganze Woche, denn wir sind voller Vorfreude: Unser  (meines Erachtens wohlverdienter) Urlaub ist nämlich nicht mehr weit. Vor allen Dingen nach diesem Wochenende. Ehrenamtsbedingt war dieses nämlich ein echt krasses Ding. Eine Feuerwehrgroß-veranstaltung, (wen von Euch genauer interessiert, was da los war, klickt einfach mal hier), die immer einmal im Jahr in Baden-Württemberg stattfindet und wir waren in diesem Jahr Ausrichter. Mit gutem Grund macht man sowas nur alle 20 Jahre :), denn es war wirklich auch ganz schön anstrengend. Aber natürlich auch sehr beeindruckend, wenn sich das "Who's Who" der Feuerwehren und der Politik des Landes trifft und man ist mittendrin dabei. Normalerweise bin ich immer nur Gast bei dieser Veranstaltung, aber wenn man selbst ausrichtet, ist man natürlich viel näher dran am Geschehen. Das ist schon toll.

Dennoch musste ich feststellen, dass ich wohl alt werde. Habe ich früher sowas noch mit links weggesteckt, so merke ich, dass ich das wohl mittlerweile nicht mehr tue. Mein Körper benötigt nun doch den ein oder anderen Tag der Regeneration nach derlei Strapazen. Doch jetzt haben wir schon Mittwoch und ich würde sagen: alles wieder gut. Und nun heißt es sowieso nur noch: freuen, freuen und nochmals freuen. Denn in drei Tagen geht es wieder los.




























Ich konnte meine zwei Männer nämlich wieder dazu überreden, dass es nix Tolleres gibt, als im Herbst an die Nordsee zu fahren. Das ist so herrlich entschleunigend, wie es sonst bei mir so gut wie kein Urlaub schafft. Fast nix los, keine Eile und überhaupt nichts von irgendeiner Hektik zu spüren. Es ist wie eine kleine Reise in den Offline-Modus. Vielleicht mal den Blick aufs Handy, was sonst so in der Welt los ist, aber eigentlich interessiert es nicht wirklich.

Reduziert auf sich selbst - Leben nur im Hier und Jetzt, das kann ich nirgends so gut wie dort und das entspannt mich ganz ungemein. Während ich bei Urlauben in wärmere Gefilde immer den furchtbaren Drang verspüre, so bald als möglich ans Wasser zu kommen oder sonst irgendwas erleben will, ja schier sogar schon muss (schließlich kann ich zum Schlafen auch zu Hause bleiben und muss dazu nicht extra in Urlaub fahren), so verhält es sich zu dieser Jahreszeit und an der See ganz anders.
  
Da bin ich die Ruhe selbst. Weiß ja, ich verpasse sowieso nix. Ins Wasser kann ich eh nicht und außerdem ist es noch lange dunkel da draußen. So kann ich ganz in Ruhe aufstehen (trotz aller Entspannung stehe ich auch in diesem Zustand zu einer völlig unchristlichen Zeit auf), mir einen Kaffee machen (ok, eher drei bis vier), was lesen, Hörbuch hören, stricken oder Ähnliches und warten bis der Tag beginnt, bzw. meine beiden Herren aufstehen. Dann wird gemeinsam gefrühstückt und man kann sehen was man noch so macht. Nix muss, alles kann. Je nach Wetter und Laune. Ersteres spielt natürlich die entscheidenste Rolle dabei, aber wir machen das jetzt das dritte Jahr und bisher hatten wir immer Glück. Im ersten Jahr konnten wir es uns sogar bei 20°Grad und Sonnenschein (im November!) an den ersten 3 Tagen im Freien gut gehen lassen. Mit Sonnenbrille wohlgemerkt! Und ich strickenderweise mit Kaffee im Strandkorb. Herrlich, oder?



























Das war schon toll. Aber selbst wenn das Wetter nicht so berauschend ist, ist das nicht schlimm. Dann gehen wir eben in die Therme oder machen sonst etwas, das schlechtwettertauglich ist. Denn wie sagt man so schön: Es gibt kein schlechtes Wetter - nur die falsche Kleidung. Und wenn es draußen vielleicht mal ganz ungemütlich wird, kuscheln wir uns eben in unserem Ferienhäuschen ein, schüren den Kamin an, kochen was Feines und spielen schöne Spiele.



























Wie Ihr seht, bin ich schon voller Vorfreude und ganz begeistert von dieser Form des Urlaubs. Ist ja nicht für jeden was. Es gibt viele Leute, die mich deshalb für verrückt erklären. Denn wenn der Wind pfeift und die Nordsee hohe Wellen schlägt, das muss man schon mögen. Ich tue es. Sehr sogar. Und deshalb auch ab damit zum heutigen Mittwochs-mag-ich-Tag beim Frollein Pfau.

Was ich allerdings nicht so sehr mag, ist das Wäschewaschen so kurz vor knapp. Da ich am Wochenende ja dazu keine Zeit hatte, muss ich das jetzt noch machen. Was ich nämlich überhaupt nicht leiden kann, wenn ich vom Urlaub zurück komme und mich empfangen direkt Wäscheberge. Mir reicht der Berg, den wir wieder zurück mitbringen werden, da mag ich nicht noch Altlasten versorgen.

In diesem Sinne bin ich dann mal weg, im Wäschekeller *örks*
***
Pamy


Dienstag, 25. Oktober 2016

{Creadienstag} So langsam komm ich wieder in die Pötte







Letztes Jahr hab ich mir ja meinen großen Traum erfüllt. Ich hatte endlich den Mumm, ein Gewerbe anzumelden, um auf dem hiesigen Weihnachtsmarkt von mir Selbstfabriziertes zu verkaufen. Denn das war wirklich ein lang gehegter Kindheitstraum von mir. Schon seit ich denken kann, werkle und erschaffe ich Dinge, die ich auch gerne mal verkaufen will bzw. wollte. Als Kind habe ich Sachen gebastelt und die dann im Pfennig-Bereich an meine Eltern und die Verwandtschaft "verkauft". Wobei ich das Meiste einfach immer nur verschenkt habe. Lange hatte ich schlicht und ergreifend einfach Respekt vor dem Thema "Gewerbe anmelden". Doch irgendwann bin ich einfach hin aufs Gewerbeamt und habe es gemacht. Auch einen Dawanda-Shop hatte ich damals eröffnet. Dieser lief sogar ganz prima an und wurde von mir eigentlich nur deshalb auf Eis gelegt, weil mir alles dann doch zuviel wurde. Familie, Beruf, Ehrenamt und nebenbei noch eine gewerbliche Tätigkeit - ich kam irgendwann wirklich ganz schön ins Straucheln. 

Deshalb habe ich unterm Jahr dann auch nichts mehr gemacht, obwohl ich ursprünglich eigentlich Anderes geplant hatte. Ich wurde zwar sogar ein paarmal für diverse Märkte hier bei uns in der Gegend angefragt (und war stolz wie Bolle, dass man mich wahrnimmt und mich sogar gerne bei sich dabei haben will), aber ich konnte das alles einfach nicht bedienen. Nur wenn mich mal so wer gezielt für einen Nähauftrag angesprochen hat, das hab ich dann gemacht. Aber eben keine Märkte und auch keinen Dawanda-Shop. 

Doch allmählich packt es mich wieder und zudem geht es mit steilen Schritten bereits auf die Adventszeit zu. Ich habe wieder Lust bekommen und deshalb habe ich beschlossen, dieses Jahr wieder auf  nen Weihnachtsmarkt zu gehen. Es werden -wie im vergangenen Jahr- wieder zwei (einer davon ist aber wirklich nur ganz klitze keiner) werden, wenn es auch dieses Mal zwei andere sind. Und ich freu mich. Mein Material ist bestellt, meinen Plan (ok, im Großen und Ganzen, Vieles entsteht dann doch auch meist spontan) hab ich auch, jetzt muss ich nur noch mit nähen, stricken und werkeln anfangen. Hab ich sogar schon - so  jeden Tag ein bisschen was... aber zum Ziel ist es schon noch ein weiter Weg. Ich hoffe nur, dass mir die Nachtschichten wie im letzten Jahr erspart bleiben, denn das war gegen Ende schon ganz schön heftig und hat mich enorm viel Kraft gekostet.



Dennoch habe ich gerade wieder richtig Lust darauf und während so meine Maschinchen rattern, kommt auch die Motivation zurück, meinen Dawanda-Shop wiederzubeleben. Er wird wohl ein bisschen entstaubt werden müssen, aber dann geht's wieder -vermutlich Anfang November- los. Und ich freu mich schon darauf.



























So, aber ich muss los, die Nähmaschine ruft. Ok, vorher schau ich natürlich noch schnell beim heutigen Creadienstag vorbei. 
Es grüßt 
eine gerade hochmotivierte

***
Pamy

Freitag, 14. Oktober 2016

{Foodlove} Kürbissuppentraum




Drei Dinge gehören für mich unweigerlich in den Herbst: Äpfel, Kürbisse und Suppen. Ok, Kastanien noch, das wäre dann der vierte Punkt, aber um die geht es heute nicht (was aber nicht heißt, dass hier nicht trotzdem schon die große Sammelwut ausgebrochen ist).

Auf jeden Fall sind diese drei Sachen für mich unabdingbar. Die müssen her. Ohne die geht der Herbst auch gar nicht. Und deshalb gibt es sie heute auch einfach mal direkt vereint. In Form einer Kürbis-Apfel-Curry-Suppe. Sooooo lecker und genau das Richtige für diese Jahreszeit. Gesehen hab ich sie vorgestern bei Kristin und heute hab ich sie direkt einfach mal nachgekocht. Durch den Apfel ist sie wirklich besonders fein und auch ein bisschen frischer als wenn man sie mit Kartoffeln kocht (was ich normalerweise meine Kürbissuppe immer koche). Und Curry mag ich ja eh. 




























Und und da ich diese Woche mal wieder Kaffeetrink-Besuch hatte und die Freundin Blümchen von einem meiner Lieblingsfloristen mitgebracht hat, wandere ich heute nach gaaaaanz langer (Aus-)Zeit mal wieder zu den heutigen FridayFlowers. Fast ne Schande, wie lange ich da schon nicht mehr war. 

Während ich jetzt dort ein bisschen schmönkern gehe, könnt Ihr ja schonmal die Suppe nachkochen. Sie geht wirklich unglaublich schnell und einfach. Dafür gibts auch hier gleich das Rezept (welches ich wie gesagt von Kristin geklaut habe. Allerdings habe ich es noch ganz leicht abgewandelt). 

Zutaten: 
1 Hokkaido-Kürbis
1 Zwiebel
1 Apfel
Kürbiskernöl
2 EL brauner Zucker 
800ml Gemüsefond
1 Schluck Sahne
1 TL Curry
Salz und Pfeffer aus der Mühle
1 Handvoll Kürbiskerne (anrösten)

Und so gehts:
Topf erwärmen, in etwas Kürbisöl die zuvor klein gewürfelten Zwiebel mit dem braunen Zucker glasig dünsten. Apfel schälen und Würfeln, den Kürbis durchschneiden und die Kerner sowie das fasrige Innenleben entfernen (Ist ja ein Hokkaido, d.h. den müsst Ihr nicht schälen). Ebenfalls würfeln. Apfel und Kürbis zu den Zwiebeln geben und kurz mit andünsten. Den Gemüsefond (oder Brühe) hinzugeben und bei geschlossenem Deckel und mittlerer Hitze 15-20 Minuten weich kochen. Danach alles durchpürieren und mit Sahne, Curry, Salz und Pfeffer abschmecken. Kürbiskernöl auf die Suppe träufeln und das Ganze mit den gerösteten Kürbiskernern servieren. 


So fein!!!

Kommt alle gut ins (Herbst-)Wochenende

***
Pamy


Mittwoch, 5. Oktober 2016

{Fotografie] Neulich im Zoo





Der Herr Sohnemann hat letzte Woche schon einen Wunsch angemeldet: Er möchte mal wieder in den Zoo. Warum eigentlich nicht, dachten wir uns und für den Feiertag am Montag hatten wir eh noch keine anderen Pläne. So haben wir die Stuttgarter Wilhelma besucht und ich habe meine Kamera mit eingepackt. Leider hat es irgendwann angefangen zu regnen und ich musste das Fotografieren wieder einstellen. 

Normalerweise finde ich es furchtbar schwer, einigermaßen gelungene Tieraufnahmen in Zoos oder Tierparks hinzubekommen. Die Entfernung (ich hab nunmal leider kein 500er Teleobjektiv), das Gehege, die vielen Menschen davor, die Bewegung der Tiere, der Gesichtsausdruck und all solche Komponenten machen das ja auch nicht unbedingt einfacher. 





Zudem mag ich es auch nicht unbedingt so sehr, die Bilder so aufzunehmen wie es irgendwie die Meisten zu machen scheinen. Draufhalten und fertig. Da finde ich, nützt einem auch die größte Spiegelreflexkamera nix. Aber das ist nur meine ganz persönliche Meinung und jeder darf das alles natürlich halten wie er das will. Jeder eben nach seinem eigenen Gusto und so.





Viel lieber mag ich es daher, einfach auch mal nur einen Bildausschnitt zu fotografieren oder die Perspektive zu wechseln. Es macht dadurch ein Foto irgendwie interessanter oder auch mal ganz speziell. Ich mag das. Und so monochrom wirkt es dann sowieso nochmal völlig anders.

Oder was meint Ihr?

Bei der letzten Aufnahme mag ich den Blick des Affen sehr. Sehr majestätisch wie er da oben auf seinem Felsen saß und demonstrierte, wer der Chef im Ring ist. Besonders beeindruckend fand ich auch die Gorillas - ich hätte ihnen stundenlang bei ihrem Treiben zuschauen können.
 
 

Nun verlinke ich mich noch schnell bei Frauke's Schwarzweißblick, und Vanessas's MittwochsMagIch

und bin auch schon wieder weg.....!

 
***
Pamy









Freitag, 30. September 2016

{Foodlove} Apfelsemmeln selbst gemacht



Habt Ihr schonmal was von Apfelsemmeln gehört? Also ich noch nie. Bis ich sie gestern bei Caro vom Draußen nur Kännchen-Blog zum ersten Mal gesehen habe. Da ich Dinge, die mich wirklich ansprechen, immer sofort ausprobieren muss und ich die Zutaten sowieso zu Hause hatte, hab ich mich direkt nach Feierabend ans Werk gemacht. Und was soll ich sagen???? Ein Traum!! Genau meins und auch das des Sohnemannes, denn wir lieben alles was mit Äpfeln und Zimt und Zucker zu tun hat (den Gatten klammern wir mal aus, der ist da nicht so der Fan von). Aber wir beide sind begeistert und finden die Teilchen saumäßig lecker. Das Rezept hängt auch mittlerweile schon in meinem Lieblingsrezepteordner und da darf weiß Gott nicht alles rein. Von demher ist davon auszugehen, dass die Semmeln ab jetzt wohl  zu einem festen Bestandteil in der Pamylotta-Küche werden.

Die Idee, solche Semmeln in die Lunchbox bei Ausflügen zu packen, find ich dabei besonders toll, dafür sind sie wirklich perfekt geeignet.   

Wer nicht unbedingt zu Caro rüberklicken möchte, dem habe ich das Rezept einfach mal abgetippt. Ich hab da auch nicht wirklich groß was dran geändert. 


Zutaten für ein Blech (bei mir waren es 7 Stück)

2-3 Äpfel
70 g Butter
1 Ei
50 g Zucker 
1 P. Vanillezucker
250 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
100 ml Milch
Zimt & Zucker

Zubereitung

Die Äpfel in kleine Stücke schneiden und die Butter zerlassen. Ei und Zucker schaumig schlagen, Mehl und Backpulver dazugeben. Danach die Milch und die flüssige Butter unterrühren und am Schluss die Äpfel unterheben.  6-8 kleine Haufen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben. 
 Am Schluss mit Zucker und Zimt bestreuen.
Und dann nur noch für 20-25 Minuten in den 200 °C heißen Backofen schieben.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachbacken!


***
Pamy