Dienstag, 18. April 2017

{Nähliebe} Aus dem Quark gekommen





In letzer Zeit war es nähtechnisch ja ganz schön ruhig um mich und so bin ich heute nun endlich aus dem Quark gekommen und war nach Langem mal wieder an meiner Nähmaschine gesessen. Naja, was hätte man bei dem Wetter auch sonst tun sollen? Heute morgen hat es hier sogar nochmal geschneit. Das braucht doch wirklich jetzt kein Mensch mehr.

So hab ichs mir eben vielmehr in meinem Nähreich gemütlich gemacht um mal wieder was für meinen Dawanda-Shop zu tun, den ich in den letzten Wochen (ok, eher wohl in den letzten Monaten) wirklich sträflichst vernachlässigt habe. Und wenn man sich mal aufgerafft hat, dann läuft es ja auch irgendwie fast schon wieder von ganz alleine.

Deshalb gibts heute einfach auch mal ein bisschen Schleichwerbung in eigener Sache,.... also wenn Ihr so ein oder ein ähnliches Täschchen haben möchtet, dann schaut doch einfach mal hier in meinem Shop vorbei. Immerhin ist ja demnächst auch Muttertag..... ;)



Habt alle einen schönen Abend

***
Pamy 


Sonntag, 16. April 2017

Frohe Ostern !




Einen wunderschönen Ostersonntag wünsche ich Euch allen da draußen. Bei uns gehts gerade noch ziemlich ruhig zu, mein Mann ist derzeit nämlich gar nicht da, sondern in Berlin, der Sohnemann gerade am liebsten bei Oma und Opa, weil da die Cousine aus Ulm zu Besuch ist und so hab ich wenigstens noch ein bisschen Zeit für mich, die Nestchen zu richten, ne kleine Bloggerrunde zu drehen und dann kann es aber los gehen ins Osterfamilygetümmel. 

Später dann auch noch der 40. Geburtstag eines Freundes, nicht dass es uns hier zu langweilig werden würde oder vielleicht sogar, dass wir in diesen Tagen gar verhungern müssten. Was nicht so mitspielt, ist das Wetter, aber man kann eben auch nicht alles haben.

Wirklich viel hab ich dieses Jahr nicht wirklich für Ostern gemacht, Eier gefärbt ja, aber sonst hat mich die Muße nicht sonderlich gepackt. Wollte zwar noch was nähen, backen und all das was man eben so macht, aber letztendlich hab ich mich doch dann fürs Kaufen entschieden. Und Blümchen als Mitbringsel gehen ja eh immer :)


In diesem Sinne habt noch zwei schöne Feiertage, ich selbst hab dann die Woche drauf noch Urlaub, da freu ich mich schon ganz besonders drauf. Alles kann, nix muss, ich liebe es, wenn man so völlig unverplant, irgendwelche Dinge machen kann. Wobei der Sohnemann schon das ein oder andere "To-Do" angemeldet hat, mal sehen was sich davon erfüllen lässt. Auf jeden Fall darf sein Freund hier übernachten und da freuen sich schon beide sehr darauf. 

So, dann verlinke ich mich noch schnell bei Lottas "Bunt ist die Welt" zum Thema Osterhase. 

Lasst es Euch  gut gehen
***
Pamy


Freitag, 7. April 2017

Kirschige Friday-Flowers





Isses nicht herrlich da draußen? Wie alles mittlerweile so schön grünt und blüht????? Ich liebe den Frühling, wenn die Natur aus dem Winterschlaf erwacht und irgendwann dann kurz davor ist wieder aufs Neue zu explodieren. Und diese Sonnenaufgänge sind ja teilweise auch der absolute Knaller!

Ganz besonders mag ich dabei Kirschblüten. Vielleicht weil ich einfach Kirschen so gerne mag? Nur kann man sich die für gewöhnlich nicht einfach so mir nix dir nix in die Vase holen. Denn ohne Blüten keine Kirschen. Wäre dann ja irgendwie auch blöd. 


Anders ist es natürlich, wenn man einen Bagger im Garten stehen hat, weil irgendwelche neuen Mauern errichtet werden und eben genau jener Bagger dabei ständig am hiesigen Kirschbaum hängen bleibt und immer wieder irgendwelche Äste abreist. Genau dann ist eben der Zeitpunkt gekommen, sich eben doch ein paar Blüten ins Haus zu holen, um diese in die Vase zu stellen. 

Für viel mehr zu erzählen und zu schreiben, reicht es mir heute leider schon wieder nicht. Diese freien Freitage sind zwar toll, aber irgendwie hat man ja doch immer ganz schön was zu tun. Heute steht beispielsweise der bereits hier erwähnte Workshop in unserem Mehrgenerationentreff an und da hab ich noch einiges vorzubereiten. 

Dennoch will ich noch schnell meine Bloggerrunde drehen, soviel Zeit muss schließlich trotz allem sein. Und bei Helgas Friday-Flowers verlink ich mach natürlich auch noch schnell. 

Habt ein tolles sonniges Wochenende, Sonntag soll ja super werden!

Liebe Grüße

***
Pamy


Samstag, 1. April 2017

In Heaven #1/17



Sooooo schön im Moment diese Himmelspiele. Endlich Frühling. Endlich warm. Und auch endlich mal wieder Zeit an Katja's InHeaven Blogger-Parade mitzumachen. Hab ich schon soooo lange nicht mehr gemacht. Dabei mag ich tolle Himmelsszenarien doch wirklich gerne. (und ich schreib mir jetzt mal gleich ganz dick und fett jetzt hinter die Ohren, ab jetzt wieder öfter mitzumachen).

Als ich dieses Motiv heute beim so durch die Gegend fahren (bin natürlich angehalten und nicht aus dem fahrenden Auto heraus) aufgenommen habe, fiel mir dabei irgendwie dieses afrikanische Sprichwort ein: 

"Träumen heißt, durch Horizonte blicken "




Und wenn ich an Horizonte denke, denke ich auch automatisch immer an dieses Lied. Man kann ja von Udo halten was man mag, aber dieses Lied ist einfach mega ♥

In diesem Sinne

Euch allen einen schönen SamstagAbend

***
Pamy



Donnerstag, 30. März 2017

Meine März-Reste


Ist das jetzt tatsächlich schon ein ganzer Monat her, dass ich mich das letzte Mal hier habe blicken lassen??? Das ist ja wirklich unfassbar. 

Tja, was soll ich sagen.. mich entschuldigen, mich rechtfertigen oder erklären? Immer wieder die gleiche Leier: "Sorry Leute, war halt stressig und dann muss der Blog eben auch mal hinten anstehen?" Klar, so war es mit Sicherheit, kennt ihr alle und manchmal läuft eben auch nicht alles ganz so rund, wie man sich das vielleicht selber ausmalt. Da wird der Blog eben dann auch mal ganz schnell zur Nebensache. 

Nichts desto trotz gibts hier aber nun meine Monatscollagen-Reste-Box, denn nur weil ich mir gerade eine kleine Miniauszeit gönne, heißt das ja noch lange nicht, dass ich nicht ständig irgendwo mein Handy oder meine Kamera zücke. Und schon gar nicht bei diesen gigantischen Himmelspielen, die es da zurzeit an den Morgenden und den Abenden zu sehen gibt. Ist es nicht schön??? Der Frühling ist endlich da ♥

Die Regeln: Bilder, die ich im laufenden Monat gemacht, aber noch nicht verbloggt habe, obwohl ich sie durchaus als zeigenswert erachte. Und das in nur einer Collage, bestehend aus höchstens vier Fotos.

Also nehmts mir nicht krumm, dass es hier gerade so still ist, wird sich auch ganz bald wieder anders. Außerdem ist ja das Wetter ist gerade so toll, das beflügelt einem so dermaßen, dass er hier sicher auch bald wieder weiter geht. Aber zunächst muss ich erstmal ganz viel raus: Sonne genießen.

Ich schick Euch liebe Frühlingsgrüße
***
Pamy



Samstag, 4. März 2017

Meine Februar-Reste


Mit ein bisschen Verspätung kommen sie erst heute daher, meine Februar-Reste. Aber aufgrund der gerade erst hinter uns liegenden Faschenachtskampagne wars vorher einfach nicht möglich. Nichtmal zu Astrids 15 Fakten zum Thema Karneval hab ichs geschafft *schäm* und das wo ich doch eigentlich unbedingt mitmachen wollte. Aber wenn man jeden Tag unterwegs ist, bei drei Umzügen mitläuft, entsprechend auch immer irgendein Kostüm oder sonstige Verkleidung braucht (inklusive der Familie natürlich), dann schrumpft das tägliche Zeitkontingent im Monat Februar um ein Erhebliches. Dafür hat es sich aber wirklich gelohnt, denn es war wirklich eine megatolle Kampagne mit ganz viel Spaß, Gefeiere und tollen Begegnungen. 

Und hier kommt auch schon meine allmonatige Fotorestebox, wie immer mit meinen mir eigens auferlegten Regeln: Bilder, die ich im laufenden Monat gemacht, aber noch nicht verbloggt habe, obwohl ich sie durchaus als zeigenswert erachte. Und das in nur einer Collage, bestehend aus höchstens vier Fotos. 

Im Februar müssen für mich natürlich Tulpen her, sobald die bei mir aufm Tisch stehen, weiß ich, der Frühling ist nimmer weit und deshalb auch unverzichtbar für mich. So wie die Wäscheleinen, die in der Stadt ein jedes Jahrs aufs Neue gespannt werden, so wie man es eigentlich typischerweise aus der alemannischen Fasenacht kennt, aber viele Elemente sind eben ähnlich hier bei uns in der badisch-fränkischen Faschenacht. (Hier gibts übrigens einen ganz netten Artikel dazu). Die hübsche Tür habe ich übrigens am Aufstellungsort des 3. Umzugs entdeckt - Ihr glaubt gar nicht wie miserabel das Wetter da war. Nass und kalt und ich nur mit Nylonstrumpfhose unterm Kostüm. Zum Glück konnten wir uns genau da unterstellen bis es los ging, sonst wären wir vermutlich schon vorm Umzug bis auf die Knochen nass geworden. Eine von uns hat dann doch noch ein paar durchsichtige Capes kurz zuvor hervorgezaubert und das konnte dann immerhin Schlimmeres verhindern. Dafür wurden wir die beiden Tage zuvor total verwöhnt. Was war das doch für ein traumhaftes Wetterchen. 

Tja und zu den Gleisen fällt mir irgendwie nur dieses Zitat hier ein (das mag ich nämlich total): 

Gehe nicht, wohin der Weg führen mag, 
sondern dorthin, wo kein Weg ist, und hinterlasse eine Spur ♥
                                                                                     Jean Paul

In diesem Sinne auf einen tollen März. Es wird Frühling, ich habe vorhin endlich die ersten Krokusse entdeckt. Aber die zeig ich dann natürlich entsprechend in der nächsten Collage


Habt ein feines Wochenende!

***
Pamy





Donnerstag, 23. Februar 2017

{Faschenachtsliebe} Möge die Macht mit Euch sein




                                                               
 
 
 
.... oder so ähnlich.
  
Kostüm: selbst genäht nach eigenem Schnitt (von einem alten Bademantel abgenommen und überall um ca. 10 cm vergrößert)
Ohrmütze : Beanieschnittmuster ausm Netz,stark gekürzt und zwei Nummern kleiner als normal genäht Ohren aufgezeichnet, genäht und gewendet, mit Füllwatte gestärkt und anschließend alles rundherum abgenäht. Beim Mützennähen mit eingefasst.
 Dreispitzhände: Pi Mal Daumen aufgezeichnet und genäht. Ging zum Glück gut.
Lichtschwert: altes Papprohr, oben mit Pappe verrschlossen und grün bemalt. Den Griff hab ich mit schwarzem Faserband umwickelt
 
Ich finde, das kann sich durchaus sehen lassen, oder was meint Ihr?
 
In diesem Sinne
 
Hinne Houch und feiert schön. Ich bin dann mal weg, aufspüren die Sith und bekämpfen ich muss :)

 

***
Pamy





Freitag, 17. Februar 2017

{Fotografie} Die Sache mit dem richtigen Licht


Wie Ihr seid gestern wisst, mache ich mir im Moment ja so ziemlich viele Gedanken zum Thema "welche Kamera soll ich mir kaufen" und ich danke Euch mega für die vielen (und dabei auch echt so ausführlichen) Kommentare. Hab mich total gefreut, wieviel Zeit Ihr Euch für mich genommen habt. Und es waren dabei echt auch tolle Gedankenanstöße für mich dabei. Dass das A und O ein gutes Objektiv ist, ist natürlich klar. Damit kann man auch selbst eine etwas schwächere Kamera aufwerten. Mach ich ja jetzt schon. Dennoch kommt ein Einsteigermodell irgendwann natürlich  an seine Grenzen und meine ist eben irgendwie mittlerweile erreicht. Zumindest für mich und meine Bedürfnisse. Meine ist mir zu wenig lichtstark, hat keine WLAN-Funktion, kein herausklappbares Display, zu wenige Megapixel und und und. Ein bisschen brauch ich noch für die Entscheidung, aber ich denke (naja hoffe doch vermutlich eher) nicht mehr allzu lange. 

Tja, aber nicht nur, dass ich mit meiner Kamera gerade nicht mehr so zufrieden bin. Auch das Thema Licht ist so ne Sache. Im Winter gescheite Fotos hinzubekommen, ist echt ne Katastrophe. Das Tageslicht taugt nix. Mit der Zimmerbeleuchtung wirds gelb. Mit dem Weißbildabgleich gehts zwar dann, aber ist irgendwie ja auch nicht das Wahre..... deshalb hab ich mir nun ne Softbox "gegönnt". Gönnen ist jetzt vielleicht auch zuviel gesagt, war ja nicht wirklich ne Megainvestition. Dennoch brint es doch echt was. Ich hab da heute einfach mal aufs Blaue drei Probebilder (die Schachfigur stand einfach mal hier so rum, weil der Sohnemann durch seine SchachAG gerade völlig motiviert ist. Jetzt gewinne ich ja noch gegen ihn. Aber ich befürchte nimmer lange :) )gemacht. Gleiches Motiv, gleicher Hintergrund, gleiche Einstellung. Nur das Licht ist ein anderes. 

1. Tageslicht
2. Zimmerbeleuchtung
3. Beleuchtung mit der Softbox

Der Unterschied kann sich -wie ich finde- doch echt schonmal sehen lassen, oder?

Definitiv werde ich damit noch ein bisschen herumexperimentieren müssen, aber für das erste Mal Ausprobieren, tut sichs doch schomal ganz gut.


Kommt gut ins Wochenende
***
Pamy

Donnerstag, 16. Februar 2017

{RUMS] Ich hab zwar immer noch keine neue Kamera, aber dafür jetzt endlich einen Bohnensack



Einen bitte was hab ich da? Einen Bohnensack? Was'n das? - fragt Ihr Euch jetzt sicher. Ein Bohnensack, oder wie der Engländer zu sagen pflegt, ein Bean-Bag, ist ein kleines Säckchen, das mit Bohnen gefüllt ist (ach nee, da werd ihr jetzt sicher auch selbst drauf gekommen) und wird als kleines Kamerastativ -vor allem im Outdoorbereich- benutzt. Dafür ist es nämlich auch gedacht. Entweder aufgeklappt, realtiv flach, oder durch Hochklappen (durch das Schließen der Druckknöpfe hält das dann auch). Man kann es auch hochkant stellen um noch mehr an Höhe zu erlangen. Auch in einer Baumkrone oder Wiese macht es sich gut. Für Makoaufnahmen von krabbeldem Getier oder so. Denke ich mir zumindest, im Moment krabbelt und wächst da ja noch nicht wirklich viel.


Für den Boden ist es auf jeden Fall jetzt schon super. Ihr wisst, ich bin ja ein absoluter Bodenfotografierer, d.h. ich stell meine Kamera unglaublich gerne auf der Erde, drück den Auslöser und schau dann, was anschließend dabei rauskommt. Entsprechend sieht meine Kamera auch unten aus. Aber Kamera ist für mich eben in absoluter Gebrauchtgegenstand, was ich ich zudem fast täglich in der Hand habe und somit auch nix fürs Museum ist. Dennoch schadet ein bisschen Schutz natürlich nicht

 



Allzumal ich ja eh sowieso kurz davor stehe, mir ne neue anzuschaffen. Eigentlich hätte ich ja schon längst eine, nur da isses wieder - mein altes Problem:
ich kann mich einfach nicht entscheiden, welches Modell es letztendlich werden soll. Entweder die oder die. Neulich im Fotoladen hab ich mir mal wieder beide angeschaut und der Fachverkäufer meinte, dass der Unterschied lediglich darin bestünde, dass die 750D ein Kunststoffgehäuse habe und die 70D eines aus Metall. Dadurch sei sie schwerer und man wackelt weniger -->ergo besseres Foto.
Macht natürlich Sinn. In der Bildqualität sonst gäbe es aber keine Unterschiede. Soweit so gut. Nur hasse ich das Gewicht meiner Kamera eigentlich jetzt schon. Wenn ich sie den ganzen Tag mal mit mir schleife, jammert mein leidlicher Rücken ja heute bereits. Eine Kamera die nochmal um die Hälfte mehr wiegt???? Hm, das hat mich eher beunruhigt, als dass ich dem etwas Positives abgewinnen konnte. Und wenn die Bildqualität die Gleiche ist (das für mich überhaupt entscheidenste Kriterium)? Aber ist die 70d nicht generell die bessere Kamera?? Muss der preisliche Unterschied nicht irgendwo auch gerechtfertigt sein und ist wirklich nur das Gewicht der Unterschied? Ich bin wie Ihr seht sichtlich damit überfordert und so entsprechend immer noch nicht wirklich zu einer Entscheidung gekommen, was gleichermaßen bedeutet, dass ich immer noch keine neue Kamera habe. Machts also auch nicht besser. Also wer von euch ne Meinung hat, immer her damit. Ich bin für jeden Rat in dieser Hinsicht absolut dankbar :)


Aber das ja mal wieder nur am Rande (warum ich auch immer mit meinem Themen am Ende wo ganz anderes lande, als dass ich Euch eigentlich mal ursprünglich erzählen wollte), denn eigentlich gings ja um mein kleines Bohnensäckchen, welches ich genäht und eigentlich gar nicht mal mit Bohnen befüllt habe. Denn wer bitte schleift schon nen Sack Bohnen mit sich rum? Kann man sich ja gleich nen Backstein in die Tasche stecken. Nur das zum Thema Rücken. 

Daher habe ich meines einfach mit klitzekleinen Styroporkügelchen befüllt. So wiegt es quasi nix und kann somit auch überall mitgeschleppt werden. Und formbar ist es mindestens genauso gut. Verwendet habe ich als Auflage meinen aktuellen Lieblingsstoff (ich könnte gerade alles daraus nähen) von hier  und der Boden ist aus abwaschbarem und robusten Kunstleder, das ich noch in meinem Fundus hatte. Das Innensäckchen ebenfalls aus einem alten Baumwollstoff aus meinem Fundus. Reißverschluss, schmales Gurtband, KamSnaps und fertig. Die Anleitung fürs Bohnensäckchen gibts übrigens hier.

Ich liebe es schon jetzt. Was meint Ihr? Mein Mann findet das Teil ja ehrlich gesagt etwas seltsam. So der Klassiker: Du zeigst Deinem Mann ganz stolz deine neue Errungenschaft und erntest den Kommentar "Was'n das?" nach der Erklärung lediglich der Blick, als hättest Du ne Schraube locker und am Ende nur der Kommentar "Und ein normales Kissen hätte es da jetzt nicht getan?" ... Ich sag nur: MÄNNER. Mal wieder keine Ahnung. :)



Somit könnt Ihr ausschließen, dass das Teilchen hier sonst wer verwendet und somit auch völlig RUMS geeignet.


Gehabt Euch wohl
***
Pamy


Donnerstag, 9. Februar 2017

That's life!

 
 Quelle: Pinterest

....... deshalb Ihr Lieben: kleine Bloggerpause.
 
Aber macht Euch keine Sorgen, alles gut - bin bald wieder da.
 
 
Liebe Grüße
***
Pamy

 

Dienstag, 31. Januar 2017

{Creadienstag} Lunchbags fürs Nähcafé




Seit dem letzten Jahr haben auch wir in unserem kleinen beschaulichen Städtle einen sogenannten Mehrgenerationentreff, welcher als Treffpunkt für jung oder alt, klein oder groß, arm oder reich oder was auch immer gedacht ist. Eigenes dafür wurden Räumlichkeiten geschaffen, welche total schön und auch wirklich sehr einladend gestaltet wurden und auch das Programm klingt sehr vielversprechend. Im Dezember durfte auch ich mich an einem Upcycling-Workshop für Kinder beteiligen und das hat mir wirklich unglaublich viel Spaß gemacht. Zu Viert haben wir das Ganze angeleitet und weils so schön war, wollen wir das in diesem Jahr mit noch weiteren Kreativangeboten fortführen. 

Als Nächstes steht nun deshalb ein Nähcafé an (wer von hier ist, darf sich schonmal gerne den 07.04. vormerken, wir würden uns über Dein Kommen freuen). Überlegt haben wir uns bisher vier Dinge, die wir gerne als Nähprojekt anbieten wollen. Eines davon werden Lunchbags sein und die hab ich jetzt einfach mal probegenäht. Man muss ja was in der Hand haben, wenn man das Projekt vorstellt und außerdem wollte ich  schon ewig mal welche nähen, weil ich bisher ehrlich gestanden selbst noch gar keine habe. 

Dabei sind sie so praktisch und ja nicht nur zum Vesper verstauen geeignet. Durch das Wachstuch innen kann man sie auch super als kleinen Kulturbeutel verwenden und lässt sich auch ganz bequem als Utensilo umstülpen (ist ja im Prinzip nix anderes nur mit Klett dran). Oder man steckt sie in die Schwimmbadtasche für den Rücktransport des Bikinis, denn so wird sicher nix mehr nass. Einmal mehr die olle Plastiktüte eingespart. 



Zu nähen gehen diese Beutel wirklich ganz einfach und vor allem schön schnell. Wie ich schon schrieb, im Prinzip genau wie ein Utensilo, nur das außen noch ein Klettband angenäht wird. Eine genaue Anleitung findet Ihr hier. Um auch mal ein bisschen was Größeres bzw. Höheres verstauen zu können, habe ich mein 2. Exemplar von den Maßen her ein wenig abgeändert und einfach die Größe eines DinA4-Blattes genommen. Verwendet habe ich auch nicht für beide Seiten Wachstuch, sondern nur für Innen, Außen habe mit ganz normaler Baumwolle genäht. fand ich irgendwie angenehmer. 

Nachdem der Herr Sohnemann das Elefantenmodell schon direkt für sich in Beschlag genommen hat, werde ich vermutlich nochmal nachproduzieren müssen. Aber nicht schlimm, solch Teile kann man schließlich nie genug haben ;)



***
Pamy








Montag, 30. Januar 2017

Meine Januar-Reste


Neues Jahr - neues Glück und weil mir die Aktion im letzten Jahr so ans Herz gewachesen ist, will ich sie direkt fortführen. Wie immer mit meinen mir eigens auferlegten Regeln: Bilder, die ich im laufenden Monat gemacht, aber noch nicht verbloggt habe, obwohl ich sie durchaus als zeigenswert erachte. Und das in nur einer Collage, bestehend aus höchstens vier Fotos. 

Was ich an diesem Monat ja das Unfassbare finde: dass er schon wieder so gut wie vorbei sein soll, immerhin haben wir doch (gefühlt zumindest) erst gestern Silvester gefeiert. Und das wars jetzt schon wieder? Irgendwie erschreckend. 

Nichtsdestotroz wars ein toller Monat mit vielen schönen Erlebnissen und vor allem aber einem wirklich heftigen Wintereinbruch. Viel Schnee und vor allem eine unglaubliche Kälte gab es da. Ich glaub, wir hatten hier zwischendurch mal Temperaturen um die -17 oder -18°C..... das war schon verdammt kalt *bibber*. Dennoch wars auch toll mit so einem Winterwonderland. Wir waren Schlittenfahren, spazieren, aufm zugefrorenen See und haben uns danach jedes Mal zu Hause schön eingemummelt. Ich glaub, das Schönste beim Draußensein bei diesen Temperaturen, ist sowieso das Wiederreinkommen. Ne schöne heiße Suppe in die Kiemen und ein warmer Kakao oder Tee auf die Hand. Herrlich. Unser "Hüttenwochenende" hat das Übrige dazu getan. 


Wie gesagt, es war schön, wir haben es auch sehr genossen, aber jetzt ist -zumindest für mich- auch wieder gut. Heute hat es geregnet, die Folge war Blitzeis, viele Unfälle sind passiert, das braucht doch kein Mensch. So wie das Großfeuer gestern hier bei uns. Das hat zwar jetzt nix mit der Kälte zu tun, aber das fiel mir gerade zur Rubrik "braucht kein Mensch" ein. Das war schon heftig, zumindest für meinen Mann und all die Mannen. Danke auch an Friederike, die mal wieder so schön Werbung für uns macht ♥


Und um wieder aufs Thema zurück zu kommen: wegen mir kann der Winter sich nun gerne (zumindest bis nächstes Jahr) verabschiden, denn er hat sich schließlich ausgiebig genug gezeigt und nachdem das eigentlich mal angedachte Skifahren jetzt eh nicht geklappt hat, brauch ich ihn eigentlich auch nicht mehr. So könnte es wegen mir ab sofort schon wärmer werden. Die Krokusse (und sämtliche anderen Frühblüher) dürften sprießen und alles wäre gut. Oder was meint Ihr?





***

Pamy






Freitag, 27. Januar 2017

Warum in die Ferne schweifen....



..... wenn das Gute liegt so nah?

Dachten sich einst ein paar Freunde und mieteten sich im eigenen Ort eine Hütte übers Wochenende für drei Tage an. Man hätte sicher auch ein bisschen weiter fahren können, in den Schwarzwald, in die Berge oder sonst wohin, aber wir dachten, wenn wir schon so ne Hütte hier haben, warum nicht mal "Urlaub" genau dort machen. Und für solch einen Zweck ist sie ja auch bestens geeignet. Wir waren 18 Leute (10 Erwachsene und 8 Kinder) und genau so viele Betten gibt es dort auch. Total urig ist der Aufenthaltsbereich, die Schlafräume sind aufgeteilt in gerade mal 3 Zimmer und  das auch noch mit Stockbetten. Back to the roots oder auch back to Landschulheim irgendwie. Und das mit knapp 40 ;)

Für die Kinder war das natürlich ein absoluter Traum, wenn sie oben zusammen und die Erwachsenen unten schlafen durften. Das Ganze zudem noch mitten im Wald bei absolutem Kaiserwetter. Das war wirklich Winterwonderland durch und durch. Unglaublich kalt, dafür aber sonnig und klar. Tagsüber sind wir meist mit den Schlitten losgezogen, die Kinder drauf sitzend und ab durch den Wald. Weil das so herrlich und schön war, haben wir das tatsächlich auch alle drei Tage so gemacht.



Am ersten Abend haben wir dann unsere Raclette-Geräte angeschmissen und stundenlang geschlemmt, draußen Feuer gemacht bei Glühwein, Punsch und Fackeln. Ein paar Kinder sind dann im Dunkeln draußen sogar noch ein bisschen Schlitten gefahren. Danach wieder rein, die Kinder haben sich noch stundenlang in ihren Betten Witze erzählt, bevor sie dann irgendwann endlich eingeschlafen sind (manch 7Jähriger behauptet ja bis heute, er habe die Nacht sogar ganz durchgemacht) und wir Erwachsenen sind beim ein oder andren Gläschen Wein noch ewig zusammen gesessen, haben erzählt, gelacht, diskutiert und auch ein bisschen was gespielt. Das war wirklich richtig richtig schön.



Am Samstag sind wir (wie gesagt, haben wir ja jeden Tag so gemacht) dann eben wieder losgezogen, dank Boots und Schneehosen auch schön eingepackt, wieder über Wald und Flur (selbst ein Wildschwein lief uns da über den Weg) bis wir irgendwann im Nachbarort angelangt sind. Dort sind wir dann in irgendeine Dorfgaststätte eingekehrt, für die Kinder gabs Pommes oder "Spätzle mit Soß" (das isst man so als Kleinigkeit wenn man in Baden-Württemberg lebt) und dann gings auch schon wieder in Richtung Quartier. Auf der kleinen Wanderung hab ich seit Langem mal wieder ausgiebig fotografiert. So ne Fototour mit ganz viel Zeit habe ich schon ewig nicht mehr gemacht und da sich noch einer der Anderen auch seit Neuestem mit dem Thema Fotografie auseiandersetzt, waren wir schon zu zweit. Sich auszutauschen, Tipps und Tricks zu geben, zu schauen, wer macht wie seine Bilder war echt super und hat mir megaviel Spaß gemacht. Die Winterlandschaft hats einem da aber auch wirklich leicht gemacht. 

Zurück in der Hütte wurde dann erstmal das Crèpe-Gerät angeschmissen und die Kinder haben die Zubereitung regelrecht zelebriert. Das war echt toll und ich überlege mir im Moment, ob wir uns nicht auch so ein Gerät zulegen sollen. Abends wollten wir dann ursprünglich Pizza bestellen, hatten aber soviel vom Vortag über, dass wir lieber Resteverwertung betrieben haben. Aus dem (Reh- und Wildschwein-) Fleisch wurde ein Gulasch eben mit allem was so ein Raclette-Essen hergibt. Mais, Bohnen, Zwiebeln, Speck, getrocknete Tomaten und und und. Aus den übrigen Kartoffeln haben wir Bratkartoffeln gemacht und das Baguette wurde mit dem noch restlichen Raclette-Käse überbacken.... Welch ein Festmahl :) 

Am nächsten Morgen haben wir dann schön brav alles aufgeräumt und saubergemacht und nochmal ne Tour durch den Wald. Diesmal ging es in einen anderen Nachbarort, einer bei dem es einen kleinen See gibt, der im Moment komplett zugefroren ist. Ich hab ja schon in meinem letzten Post davon berichtet. Dort haben wir uns eine gefühlte Ewigkeit aufgehalten, um dann irgendwann wieder in Richtung Heimat aufzubrechen. Weil uns die Trennung dann aber irgendwie doch schwer fiel, sind wir zum Abschluss noch in einer Pizzeria im Städtle eingekehrt. Das Feuer, dass da schon im Kamin angeschürt war, schien nur auf uns gewartet zu haben. Weil es dann aber schon wieder Abend wurde, wurde es dann wirklich einmal Zeit, leb wohl zu sagen (ok, hielt ja nur einen Tag an. Zumindest wir Frauen haben uns nicht mal 24 Stunden später schon wieder getroffen *grins*)



Auf jeden Fall hab ich mich in diesen drei Tagen wirklich sauwohl gefühlt und es hat so gut getan. Ein bisschen raus aus dem Alltag und rein in die Unbeschwertheit und das vielleicht höchstens 1.000m Luftlinie vom eigenen Heim entfernt. Und so ging es wirklich allen, die Stimmung war ausgelassen, fröhlich und ich glaub die Kinder werden auch noch ewig davon zehren, vielleicht erzählen sie sich auch in zwanzig Jahren noch davon "weißt Du noch damals, als wir mit unseren Eltern in der Hütte übernachtet haben. Damals im tiefsten Winter?". Ob wir den Plan, diese Unternehmung im nächsten Jahr zu wiederholen, auch wirklich umsetzen, muss man sehen. Gesagt ist sowas ja immer gleich. Aber wenn es klappt, wäre das mega..... doch zuvor werden wir natürlich im Sommer erstmal wieder zelten. Darauf freu ich mich schon jetzt.

Wie Ihr seht, bin ich immer noch ganz begeistert, obwohl diese Unternehmung schon wieder ne Woche her ist. Ich denke, da zehr ich wirklich noch ne Weile von. Und das Schöne jetzt: es ist schon wieder Wochenende!


Habt alle ein schönes....

***

Pamy





Dienstag, 24. Januar 2017

{Creadienstag} Mit heißem Punsch auf die kalte Mütze



Gestern zeigte das Thermometer -14°C..... welch unfassbare Kälte. Da bekommt der Begriff Badisch Sibieren ja mal seine echte Daseinsberechtigung. Gell Astrid??? Dafür friert dann schonmal alles zu, was nur zufrieren kann. So auch ein kleiner See im Nachbarort, der an solchen Tagen zum wahren Mekka wird. Zum Schlittschuhlaufen, Eishockey Spielen, einfach nur so zum Spazieren um den See herum oder was auch immer. Gerade sonntags ist dort wirklich der Teufel los, da könnte man glatt meinen, man sei in der Großstadt irgendwo in einem Park oder auf nem Volksfest. Ein Wunder eigentlich, dass da noch keiner einen Glühwein- und Bratwurststand aufgemacht hat. Würde sicher gut gehen. :)
Auch wir -der MuddiClub und seine Kinder- haben uns dorthin aufgemacht, am Wochenende bereits und gestern auch nochmal, weils dort wirklich herrlich ist. Gestern war dagegen dann aber gar nix mehr los.
 

Schön war es, wenn auch arschkalt (soviel zum Thema) und deshalb braucht man da auf alle Fälle was Wärmendes von innen. Und in Ermangelung eines Verkaufsstandes in der Nähe haben wir eben unsere Getränke eben selbst mitgebracht. Von mir gabs Punsch - und zwar ganz ohne Alkohol- denn die Kinder sollen es ja auch trinken können und wir Erwachsenen müssen auch nicht immer welchen haben *grins*
Rezepte für Kinderpunsch gibt's ja zuhauf, aber ich mach meinen immer so und finde ihn so auch wirklich sehr lecker: 



Zutaten:
5 Beutel Früchtetee
250ml Apfelsaft
250ml Orangensaft
1 Liter Wasser
1 TL Zimt
3 Nelken
2 Sternanis
1 EL Vanillezucker (natürlich vom selbergemachten)

Das Wasser aufkochen und den Früchtetee darin für 10 Minuten ziehen lassen. Die restlichen Zutaten zugeben und auf dem Herd bei schwacher Hitze nochmals 15 Minuten ziehen lassen. Danach alles durch einen feinen Sieb geben und warm genießen.

Wer will kann natürlich auch noch einen Schuss Alkohol dazugeben. Aber so ist er auch schon ganz lecker und fein.

verlinkt: Creadienstag

Und wie verbringt Ihr so Eure kalten Tage? Wir können heute leider nicht raus, weil einiges an Terminen ansteht und morgen irgendwie auch. Geht halt nicht immer, schade, denn man kann sich echt daran gewöhnen. Sogar an die Kälte. Aber wenn man sich ordentlich einpackt, merkt man von der eh nicht wirklich was.
Machts Euch gemütlich
***
Pamy










Donnerstag, 19. Januar 2017

{RUMS} mit einem neuen Bild, denn jeder Tag ist ein guter Tag




Heute ist mal wieder Zeit für ein klitzekleines, aber dafür megaschnelles DIY. Ich liebe ja tolle Schriften, Sprüche und Schriftzüge. Vor allem auch im Schriftartenmix. Leider hab ich eine ganz grausige Handschrift und somit scheidet das Thema Handlettering komplett für mich aus, so sehr ich mich gerne mal darin versuchen würde. Aber das ist gar nicht so schlimm, denn das Netz bietet dazu unglaublich viele Alternativen. Und so bin ich gestern beim Surfen durch das WorldWideWeb auf eine absolut geniale Seite gestoßen (die vermutlich die halbe Welt schon kennt - nur ich wieder nicht), bei der man sich die unterschiedlichsten aber vor allem auch die allertollsten Schriftarten herunterladen kann. Keine fünf Minuten braucht man dafür. Ok, wenn man sich in der kurzen Zeit für eine oder gar mehrere Schriften, bei den über 30.000 !!! zur Verfügung stehenden, so schnell entscheiden kann. Und so geht's dann weiter:



Einfach die Wunschschriftart downloaden, Datei im Downloadordner anklicken, auf Installieren gehen, Word öffnen, Schriftart Anklicken, Wort oder Spruch Schreiben, Ausdrucken, ....... fertig!

Geht es einfacher? Ich glaube nicht und ich finds einfach nur mega....

Mein Lieblingsprobeteil habe ich dann auch gleich direkt eingerahmt und mir auf die Dekoleiste über dem Esstisch gestellt. Mit ein bisschen MakingTape kann man sich das aber auch einfach so an die Wand pinnen. Mach ich dann für mein Büro oder so. Den  "Im Herzen barfuß"-Spruch  find ich ja auch nur schön... schade, dass diese Schriftart kein "ß" kennt... aber man kann nicht alles haben :)





verlinkt: RUMS

***
Pamy




Freitag, 13. Januar 2017

Friday-Flowers 01/17




Sagt mal, was ist das denn eigentlich für ein usseliges Wetter da draußen???? Uhhhh, keine sieben Pferde bringen mich da raus. Es stürmt ohne Ende, schneit jetzt auch noch und kalt isses obendrein. Die ganze Nacht konnte ich nicht schlafen, weil der Wind so unters Dach gepfiffen hat und heute morgen mussten wir dann feststellen, dass das Trampolin nun auch weg ist. Mittlerweile hab ichs gefunden, zwei Häuser weiter beim Nachbarn im Garten bzw. irgendwo in dessen Hecke, natürlich kopfüber. Hoffentlich hält sich der Schaden in Grenzen, aber bei sowas muss man eigentlich sowie froh sein, wenn nicht mehr ist.




Tja und so sitze ich jetzt hier, schau aus dem Fenster und bin froh, dass ich im Warmen sein kann und darf. Heute ist Freitag, da hab ich ja bekanntermaßen frei und ausnahmsweise, vor allem auch absolut zum Glück, mal nix vor. D.h. heute hält mich nix davon ab, seit Ewigkeiten mal wieder bei den Friday-Flowers mitzumachen. Ich musste gerade nachschauen, wann das denn das letzte Mal der Fall war. Kaum zu glauben, aber das ist wirklich schon ein Viertel Jahr her. Aber nicht weil ich nicht wollte, sondern weil ich schlicht und ergreifend keine Zeit hatte. Das erschreckt mich ein bisschen, weil ich weiß, dass der mir eigentlich so heilige Freitag Morgen, überhaupt nicht heilig und schon gar nicht zelebriert begangen wurde, wie ich das normalerweise mag. Es war in letzter Zeit eher ein Gehetze, Gerenne, viele Termine und den Kopf voll mit Dingen, die irgendwie erledigt werden mussten. Klar, man hat sich auch mal mit ner Freundin zum Frühstücken verabredet, aber sonst war alles mehr Pflicht als Kür. Umso mehr genieße ich es, dass es heute mal wieder anders ist. Auch wenn ich nachher ein bisschen den Putzlappen schwingen muss, weil ich morgen keine Zeit habe. Da gehts nämlich ab in die Landeshauptstadt zur ein- bis zweimal im Jahr stattfindenden Shoppingtour mit zwei Freundinnen von mir. Das machen wir jetzt bestimmt schon seit über 10 Jahren und das ist soooo schön. Ich hoffe nur, das Gestürme und der Schnee machen uns keinen Strich durch die Rechnung, denn wenn es so bleibt, wie es gerade ist, könnte es durchaus ein eher unangenehmes Vergnügen werden.


Auf jeden Fall gibt es bei mir heute -allem Wetter zum Trotze- Tulpen. Natürlich in meiner Lieblingstulpenfarbe. Wenn die Bude entweihnachtet ist (hab ich allerdings schon letzte Woche gemacht), dann brauch ich unbedingt was Frisches. Dann will ich mich freuen, auf den Frühling, der irgendwann kommt und den Winter ganz schnell hinter mir lassen. Auch wenn wir erst Januar haben. So sehr ich ihn zwar mag, so sehr kann ich ihn dann irgendwann auch nicht mehr sehen und kann es kaum erwarten, wenn es irgendwann wieder wärmer wird und alles zu grünen und blühen beginnt. Dauert noch, ich weiß, aber ein bisschen freuen und schonml einen kleinen Vorboten ins Haus holen, darf man ja. Allerdings sind es nicht unbedingt die schönsten Blümchen.... eher so die Kategorie: ich stehe in der Supermarktschlange, habe mal wieder die langsamste Reihe erwischte und triele so vor mich hin. Während mein Blick so durch die Gegend schweift, sehe ich dann den noch zuletzt verbliebenen Bund Tulpen, der sein trauriges Dasein in seinem Eimerchen  vor sich hinfristet, bekomme Mitleid und leg ihn aufs Band.
 
 


Und die bunte Stoffflicken, die ihr drum herum seht? Ok. man erkennt sie zwar nicht, aber macht ja nix, sie sollen ja eh nur das Bild ein bisschen bunter machen bzw. liegen hier gerade überall rum. Ich habe nämlich endlich mal angefangen, mit dem Flicken schneiden für mein Faschenachtskostüm.... ehe ich mit nähen anfangen kann, benötige ich davon ja 2.000 - 3.000 Stück. Ich rechne mal laut vor: wenn ich jeden Tag 100 schneide, kann ich in 4 Wochen mit nähen anfangen. Könnte eng werden, ich hoffe, ich schaffe es dennoch. Irgendwie.

So schicke ich Euch schneesturmfreie freitagsblumige Wochenendegrüße



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Pamy




Donnerstag, 5. Januar 2017

Wie das Bloggen mein Leben verändert hat



Mittlerweile blogge ich nun im 5. Jahr. Ne ganz schön lange Zeit, immerhin ist das ein halbes Jahrzehnt. Und da kann ich schon von mir behaupten, dass es auch -ein stückweit zumindest- mein Leben verändert hat. Als ich damals - im Jahr 2012 - damit angefangen habe, wusste ich natürlich überhaupt nicht, was da auf mich zukommt, was Bloggen eigentlich genau bedeutet und wie lange ich das Ganze überhaupt mache. Durch das Suchen nach DIY-Anleitungen bin ich überhaupt erst selbst mit Blogs in Berührung gekommen, habe gesehen, dass da manch Einer ganz tolle Sachen macht, ich wurde neugierig, habe angefangen bei Einigen regelmäßiger zu lesen (in jedem Menschen steckt schließlich ein Stück Voyeur) und habe mir irgendwann ein eigenes Konto angelegt um Neues bei anderen besser verfolgen zu können. Der treue Leser kennt die Story. Und so kam, was irgendwann kommen musste: ich verspürte selbst immer mehr den Drang, das selbst auszuprobieren. Denn ich rede nicht nur gerne im wahren Leben viel, nein, auch meine Texte sind meist die reinste Prosaform (seid froh, wenn Ihr keine Mails von mir bekommt), d.h. ich schreibe eigentlich auch ganz gerne. Nur wer soll sich schon für mich interessieren? Es gibt da soooo viele tolle und große Blogs, also hat die Welt dann unbedingt noch mich gebraucht? Sind meine Themen überhaupt so, dass das irgendwen interessiert? Und was ist eigentlich mit den Leuten, die mich kennen? Also die aus dem Leben 1.0? Lachen die mich vielleicht sogar eher aus und finden es lächerlich, was ich da mache bzw, über was ich da so alles schreibe?

Ich hatte keine Ahnung und deshalb hab ich das Projekt "Pamylotta" still und heimlich nur für mich ganz alleine gestartet. Erzählt hab ich davon keiner Menschenseele. Wollte es einfach mal testen, mit der Option, es jederzeit wieder seinlassen zu können. Völlig aufgeregt hab ich dann im Juni 2012 meinen ersten Post verfasst. Über die ersten 20 Klicks meiner Seite damals hab ich mich gefreut wie Bolle, weil ich dachte "hey, man nimmt mich ja wahr". Irgendwann kam der erste Kommentar und das war echt toll. 

Damals habe ich gerade erst mit dem Nähen angefangen, konnte weder stricken noch häkeln. Das kam erst mit der Zeit, so immer nach und nach. Ich war komplett inspiriert und motiviert von alledem, was da um mich rum und auf anderen Blogs passierte. Die ersten Kontakte zu anderen Bloggern kamen zu Stande, man nahm (zumindest virtuell) an deren Leben teil und hat sich irgendwann eine eigene kleine Welt erschaffen. Das fühlte sich wirklich gut an und ich fing an, meinen Platz zu finden. Nur eines habe ich immer noch nicht gemacht, ich habs immer noch Keinem erzählt. Und das obwohl ich mich sogar schon mit anderen Bloggern ganz real getroffen habe. Aber so in "echt" im Leben außerhalb des World Wide Web war es mir irgendwie immer noch peinlich oder gar unangenehm. Ich wohne hier schließlich in ner Kleinstadt mitten im "strukturschwachen und ländlichen Raum", wie es immer so schön heißt, oder wie es Astrid immer so schön als Badisch Sibirien bezeichnet. (Was wir Nordbadener eigentlich gar nicht so gerne hören, aber bei Astrid machen wir da doch glatt mal ne Ausnahme). Da kennt ja jeder jeden. Das könnt Ihr schließlich auch immer bei Friederike nachlesen. Genau daher (die beiden berichten ja vielmehr über diese Gegend als ich selbst) komm ich nämlich auch. Da kannste nicht einfach so mir nix Dir nix zur Bloggerin werden.

Und so hab ichs damals, eben im Jahr 2012, nichtmal meinem Mann erzählt, der hat es eher zufällig irgendwann mitbekommen, nämlich als ich einmal einfach nur vergessen hatte, die Seite zu schließen. Dass er nicht gelacht hat, hat mich dann aber doch beruhigt, dennoch hab ichs auch weiter für mich behalten. Nur er hat es immer wieder mal Freunden erzählt, nicht ohne ein bisschen Stolz in der Stimme, mir war es aber auch weiter unangenehm. So haben es mit der Zeit einige aus meinem Umfeld dann doch mitbekommen, aber eigentlich nicht wirklich Viele und so war es dennoch ok für mich.

So kurz vor Weihnachten jetzt hat dann aber plötzlich die Zeitung bei mir angefragt, sie wollen einen Beitrag über regionale Blogger bringen und sie würden gerne auch über mich berichten. Ich fühlte mich unglaublich geehrt (so peinlich kanns ja dann gar nicht sein, wenn die sogar über mich schreiben wollen), aber eines war klar: wenn ich zustimme, weiß es wirklich jeder hier im Odenwald. D.h. ich habe erstmal ne Nacht Bedenkzeit gebraucht, mich aber dann doch dafür entschieden, denn der "Ich-fühl-mich-geehrt"-Faktor war einfach viel zu groß.

Tja und gestern isser nun erschienen, der Artikel übers Bloggen im Odenwald und dabei eben auch über meine Wenigkeit *click*. Und nach allen Bedenken bin ich mittlerweile einfach nur froh, mitgemacht zu haben, denn es fühlt sich dann doch schon ganz schön cool an. Vor allem auch die Resonanz ist der Hammer. Auf allen Kanälen werd ich angeschrieben und die Leute freuen sich mit mir, auch wenn sie alle überrascht sind.... wusste ja fast keiner was von. Dafür wissen es jetzt eben alle und ich kann endlich diese bescheuerte Scham ablegen.... manchmal steht man sich einfach nur selbst doof im Wege.



Aber natürlich hat der Blog nicht nur bzw. eigentlich gar nicht mein Leben verändert, nur weil das Umfeld nun weiß, was ich sonst so tue bzw. was ich da als Hobby hab. Das wissen sie von meinen anderen Hobbies ja auch. Vielmehr passiert durch den Blog als Solches einfach ganz schön viel in meinem Leben. Zum einen haben sich Interessen von mir verändert oder wurden schlicht und ergreifend einfach komplett neu geweckt.

So war das Fotografieren früher beispielsweise überhaupt kein Thema für mich. Ich hatte ne einfache Digitalkamera und hab halt dann und wann ein paar Bilder gemacht. Fürs Familienalbum eben. Oder das Baby, wenn es das erste Mal sein Breichen bekommt. Sowas halt. Aber durch das Bloggen wurde mir eines ganz schnell klar: ein guter Blog braucht gute Fotos, zumindest war mir das wichtig und eines wurde relativ schnell noch viel viel klarer: meine Möglichkeiten waren hier sehr begrenzt.

Technisch, aber noch viel entscheidender: ich hatte schlicht und ergreifend keine Ahnung wie man gute Fotos macht. So hab einfach mal drauflosgeknipst, ausprobiert und experimentiert. Dass mir das irgendwann Spaß machen könnte, hätte ich Anfangs nicht wirklich gedacht. Aber ich habe mich entwickelt, meine Bilder wurden mit der Zeit besser, die Technik auch und mein Blick wurde geschärft. Ich habe irgendwann meinen ganz eigenen Blick fürs Fotografieren bekommen und das bereitet mir mittlerweile soviel Freude, dass ich den ganzen Tag Bilder -zum Leidwesen meiner family- machen könnte. Selbst ausm fahrenden Auto raus (als Beifahrer natürlich, nicht dass die örtliche Bußgeldstelle das hier liest. Man weiß das ab jetzt ja nicht mehr *grins*). Ich liebe es, schöne Motive und Landschaften aus der Fotoperspektive zu betrachten und einzufangen. So entstand auch mein Instagram-Account, den ich eigentlich ausschließlich dazu nutze, meine Bilder zu teilen und mich im Bereich der Fotografie mit anderen auszutauschen. Dass ich da mittlerweile über 850 Follower habe, hätte ich anfangs wohl auch nicht gedacht. Also auf jeden Fall ein Feld, dass ich ohne Blog sicher nicht erreicht hätte.

Kreativ betätigt hab ich mich zwar schon immer. Aber mal ein eigenes Gewerbe betreiben und die Sachen verkaufen? Das wäre ohne meinen Blog sicher auch niemals nie passiert. Klar, ich wollte das schon irgendwie als Kind, wenn ich meine Bastelsachen für 10 Pfennig an meine Eltern oder Verwandte verkauft habe. Da hab ich mir schon mal vorgestellt, wie das wohl so wäre, wenn man erstmal groß ist. Lange wollte ich auch Goldschmiedin werden oder beim Berufsfindungstest in der Schule kam Modistin (also Hutmacherin) bei mir heraus. D.h. irgendwas in diese Richtung war wohl schon immer da, auch wenn mein eigentlicher Beruf mit dieser Richtung Null Komma Null gemein hat. Verwaltungsfachwirtin passt da vermutlich so gar nicht rein. Aber durchs Bloggen war ich eben ambitioniert und inspiriert und hab auch Vieles gemacht. Irgendwann wird man dann natürlich auch von Außen gefragt, ob man was für sie machen kann, aber das darf man ohne Gewerbeschein natürlich nicht. Dennoch gefiel mir der Gedanke, dass andere Menschen Dinge, die ich selbst mit meinen eigenen Händen erschaffe, tragen und gerne haben. Nach ganz langer Zeit der Überlegung, hab ich mich dann irgendwann dazu durchgerungen, diesen Schritt zu gehen. Nun nehme ich an Märkten teil und betreibe einen DawandaShop. Aber eben wieder mit der Einstellung "Wenns nix wird, lass ichs eben wieder" und heute bin ich froh, dass ich auch das gemacht habe. Aber ohne den Blog??? Niemals.

Und so sieht es aus, das Resümee nach einem knappen halben Jahrzehnt. Ob ich die 10 Jahre voll bekomme? Keine Ahnung, denn mit Bedauern muss ich leider feststellen, dass sich das Bloggen in den letzten 1-2 Jahren sehr verändert hat. Viele haben aufgehört, Neue kommen kaum noch dazu. Seit Google Blogspot nicht mehr unterstützt, kommen nur noch kaum, oder eigentlich gar keine Follower mehr hinzu. Bzw. Einige werden sogar gelöscht. Auch wenn sich meine Staistik mittlerweile auf etwas über 1.000 Klicks am Tag eingependelt hat, merke ich dennoch, dass es anders geworden ist. Viele sind einfach komplett zu Instagram übergewandert. Dort geht alles schneller und einfacher - vielleicht einfach ein Ausläufer unserer schnelllebigen Gesellschaft. Ich selbst mag das aber gar nicht so gerne. So einen megalangen Text (ich danke allen, die überhaupt noch bis hierhin gelesen haben *lach*), wie diesen hier, könnte man da definitiv nicht schreiben und entsprechend oberflächlich geht es dort auch zu. Dennoch geht der Trend immer mehr dort hin und ich befürchte allmählich immer mehr, dass die Bloggerei irgendwann auslaufen wird. Aber ich halte durch, denn ich machs unglaublich gerne. auch wenn es in Zeiten wo es ein bisschen stressiger bei mir zugeht, vielleicht auch mal weniger von mir zu lesen gibt. Aber neben dem Leben 2.0 gibts eben auch das Leben 1.0 und das sollte (und tut es auch) immer vorgehen.

So, aber jetzt genug geschrieben. Schluss. Aus. Ende.

Liebe Grüße

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Pamy